Olympic News Service: Rund-um-die-Uhr-Info für olympische Familie
- Unverzichtbares Intranet für in Athen Akkreditierte
- Aufbau des Netzes seit Oktober 2000
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Olympia hat sich nicht nur in sportlicher und organisatorischer Hinsicht zu einem Gigantismus hin entwickelt, auch in medialer. Um die in Athen akkreditierten Journalisten, Offizielle, Funktionäre und Sportler über die Flut an anfallenden Informationen auf dem Laufenden zu halten, wird dieser Kreis von rund 580 Mitarbeitern rund um die Uhr über das "Olympic News Service" (ONS) mit Daten, Fakten und Berichten versorgt. Dieses Intranet-Angebot gibt es bei den Spielen nicht zum ersten Mal, wurde aber stark verbessert.
Im Vergleich zu Sydney 2000 wurden drei Elemente neu ins Angebot genommen. Erstens sind den in Summe etwa 11.000 Biografien aller in Athen tätigen Sportlern, Team-Coaches, Schieds- und Wertungsrichtern sowie sogar Pferden erstmals Fotos beigefügt worden. Zweitens wird eine gewaltige Rubrik an Hintergrund-Wissen neu angeboten, das reicht von Ergebnissen vergangener Jahre über Statistiken bis zu Interessantem der bisherigen Sommerspiele. Und drittens wurde auch das Navigationssystem überarbeitet.
Aufbau seit Oktober 2000
Der Aufbau für die Spiele in Athen ist unter "Info 2004" seit Oktober 2000 gelaufen, startete also unmittelbar nach dem Ende der Sydney-Spiele. Abrufbar sind die Infos seit 13. Juli auf ungefähr 800 in den Presse-Zentren, Medien-Dörfern, dem Olympia-Dorf und anderen wichtigen olympischen Arealen aufgestellten Terminals. Neben einem Ergebnisdienst in Echtzeit und Berichten von Pressekonferenzen werden u.a. auch rund um die Wettkämpfe Vorberichte, Nachbetrachtungen, Kurz-Statements der Sportler ins Netz gestellt.
Für jede Sportart gibt es ein eigenes ONS-Team, dem ein Supervisor vorsteht. Die Verfassung der Aussendungen obliegt einem Experten des jeweiligen Sports, 38 von ihnen kommen nicht aus Griechenland. So ist etwa im Tischtennis der Deutsche Karl Schöpp mit dieser Aufgabe betraut, er hatte sein fünfköpfiges, ihm vom Organisationskomitee ATHOC zugewiesenes Mitarbeiter-Team seit Mitte Juli einzuschulen. Auch die österreichische Journalistin Chris Karl hat eine dieser leitenden Funktionen inne, sie ist für Ringen und Judo zuständig.
(apa)
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