Judo: Paischer und Heill weichen für ihre Trainings ins Athener Budocenter aud
- Judoka setzen auf heimischen Trainingspartner
- Paischer muss bereits am Samstag auf die Matte
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Auch in Athen gibt es - in einem entlegenen Stadtteil - ein Budocenter, und in dieses sind die österreichischen Judoka Ludwig Paischer und Claudia Heill am Mittwoch zum ersten Training ausgewichen. Denn sie vertrauen auf ihre rot-weiß-rote Sparringpartner Andreas Mitterfellner, dem EM-Fünften, und Katrin Leitner.
Beide besitzen keine Akkreditierung und haben damit keinen Zutritt zu den olympischen Anlagen. Ab Donnerstag ist mittels Tages-Gästekarten aber ein Training im Olympischen Dorf möglich.
Paischer bereits am Samstag auf der Matte
Paischer (bis 60 kg) ist bereits am Samstag im Einsatz, er zählt zu den größten Medaillenhoffnungen Österreichs. Die Basis ist gelegt, nun folgt der Feinschliff: "Wir machen jetzt nur noch Schnelligkeits- und Situationstraining und schleifen an den Feinheiten. Ich bin sehr zufrieden", berichtete Herren-Nationaltrainer Klaus Peter Stollberg. "Eine Stunde pro Tag reicht, dazu ein bisschen Lauftraining."
Heill (bis 63 kg) ist erst am Dienstag an der Reihe. "Wir sind erst eine Nacht da, müssen uns erst eingewohnen, das braucht etwas. Wir haben uns jetzt aber schon auf das Training gefreut", sagt Damen-Cheftrainer Hubert Rohrauer, während seinem Schützling im nicht klimatisiertem Budocenter die Schweißperlen von der Stirn tropfen. "Das schadet nicht", so Rohrauer, doch ist Heill gewichtsmäßig ohnehin gut drauf. "Sie ist nur einen Kilo drüber. Das ist ein Zeichen, dass sie sich in letzter Zeit sehr diszipliniert verhalten hat."
(apa/red)
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