Im Olympischen Dorf weht es rot-weiß-rot: Fahne kurz vor Beginn der Spiele gehisst
- Österreich weht zwischen Australien und Aserbaidschan
- Gastgeschenk für ÖOC-Team: Holzschatulle mit Olivenöl
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Die österreichische Delegation ist offiziell im Olympischen Dorf in Athen begrüßt worden. In einer kurzen Zeremonie in der internationalen Zone wurde Generalsekretär Heinz Jungwirth, der Missionschef des Österreichischen Olympischen Comites bei den Sommerspielen, vom Bürgermeister stellvertretend für das gesamte Team willkommen geheißen, anschließend wurde gemeinsam mit den Flaggen von Aruba, Japan, Irland und Jemen auch die rot-weiß-rote Fahne gehisst.
Sie weht nun als 13. in der langen Reihe der 202 teilnehmenden Mannschaften zwischen jenen von Australien und Aserbaidschan.
Als Gastgeschenk gab's für das ÖOC-Team eine Holzschatulle mit Olivenöl und Lorbeerzweig. Es war nur eine kleine österreichische Gruppe, die in dem für rund 16.000 Personen angelegten Dorf den Klängen der Bundeshymne lauschte. Als einzige Athletin war neben einigen Betreuern und Physiotherapeuten die Kanutin Violetta Oblinger-Peters dabei, die nach dem offiziellen Teil für die Fotografen gemeinsam mit Jungwirth das Hissen der Flagge wiederholte. Zum Unwillen einiger Offizieller, die streng auf die Einhaltung des Protokolls achteten.
Kaum Athleten bei Zeremonie dabei
Die übrigen in Athen anwesenden ÖOC-Aktiven wie die Segler mit Olympiasieger Roman Hagara an der Spitze, Schwimmer Maxim Podoprigora und Kanute Helmut Oblinger waren wegen ihrer Trainingseinheiten unabkömmlich. Erst einige Stunden später traf mit der AUA-Maschine aus Wien eine größere ÖOC-Gruppe mit Tischtennis-Weltmeister Werner Schlager und Co., Judoka Ludwig Paischer und den Beach-Volleyballern Nik Berger und Florian Gosch auf dem neuen Athener Flughafen ein.
(apa)
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