Sensation im ÖFB-Cup: Austria Lustenau eliminiert Bundesliga-Leader Pasching!
- GAK siegt in Krems, auch Mattersburg & Kärnten weiter
- PLUS: Alle Ergebnisse der bisherigen Cup-Runden!
·ÖFB-Cup: Peinliche Blamage für Salzburg
1:5 gegen Regionalligist,
Rapid steht im Viertelfinale
·Der ÖFB-Cup: Alle Resultate der Saison
Von der ersten Runde
bis zum großen Finale
·Diskutieren Sie mit anderen Kicker-Fans
MITREDEN: Ihre Meinung zur österreichischen Liga
Der FC Superfund Pasching, aktueller Tabellenführer der T-Mobile Fußball-Bundesliga, ist am Dienstagabend im Achtelfinale des Stiegl-Cups überraschend am SC Austria Lustenau gescheitert. Die Oberösterreicher mussten sich dem Tabellen-Dritten der Red Zac Ersten Liga im Elfmeterschießen mit 7:8 geschlagen geben. Titelverteidiger GAK tat sich beim 4:1-Sieg bei Regionalligist Krems lange Zeit schwer, lag zur Pause sogar 0:1 zurück. Auch Mattersburg und Kärnten zogen in die Runde der letzten Acht ein.
Der SC Austria Lustenau hat seine mittlerweile 32 Pflichtspielen-Heimspiele ohne Niederlage andauernde Serie überraschend auch am Dienstag im Achtelfinale des Stiegl-Cups gegen FC Superfund Pasching prolongiert. Die Vorarlberger warfen den Bundesliga-Spitzenreiter in einem hochdramatischen Elfmeterschießen mit 8:7 aus dem Bewerb, nachdem die reguläre Spielzeit (1:1) und die Verlängerung (2:2) keinen Sieger gebracht hatten. Koziak behielt beim entscheidenden 16. Strafstoß die Nerven, nachdem Knabel zuvor als einziger Akteur an Lustenau-Goalie Morscher gescheitert war.
Dabei sahen die Oberösterreich in einem bis zur Nachspielzeit an Höhepunkten armen Cup-Schlager beim Tabellen-Dritten der Red Zac Ersten Liga dank Kirchler, der ein Pichlmann-Zuspiel per Dropkick aus 20 Metern verwertete (33.), lange Zeit wie ein sicherer Viertelfinal-Teilnehmer aus. Doch verhalf Koziak den Lustenauern, in deren letztem Angriff in der regulären Spielzeit per Hinterkopf nach Meyer-Flanke zum vielumjubelten Ausgleich.
Mayrleb traf im Gegenzug nur die Querlatte (94.), ehe Ernemann den Außenseiter in der ersten Hälfte der Verlängerung nach Pamminger-Corner ebenfalls per Kopf in Führung brachte (97.). Erst in der 120. Minute egalisierte Chaile nach einem Getümmel im Strafraum vom Elfmeterpunkt, änderte aber schließlich nichts mehr am Aus für den Favoriten.
GAK in 1. Halbzeit mit Problemen
Der GAK ist wie erwartet ins Viertelfinale des ÖFB-Stiegl-Cups eingezogen. Das Duell gegen Regionalligist Krems war für die Grazer aber alles andere als ein Spaziergang. Andreas Fleischhacker hatte in der siebenten Minute nach einer Hereingabe von links aus einem Getümmel am Fünfer das Führungstor der Niederösterreicher erzielt. Die Gäste waren vor dem Wechsel zwar spielerisch überlegen, aber nicht zwingend.
In den zweiten 45 Minuten wurden die Gastgeber aber zusehends müder und fielen zurück. Kollmann staubte nach einem Fehler im Kremser Mittelfeld zum Ausgleich ab (57.), drei Minuten später übernahm Ehmann nach einer Flanke von rechts per Kopf zur Führung. Bleidelis erhöhte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze ins rechte Eck auf 3:1 (77.), den Endstand fixierte Skoro per Weitschuss (94.).
Mattersburg in Linz sicher weiter
Der Bundesliga-Sechste SV Mattersburg gab sich im Cup-Achtelfinale gegen den Regionalligisten Blau Weiß Linz keine Blöße und gewann mit 3:0 (2:0). Bereits vor der Pause sorgte das Team von Coach Franz Lederer im Linzer Donaupark-Stadion mit zwei Treffern für die Vorentscheidung. Zuerst traf Rene Wagner nach einer Flanke von Michael Mörz per Kopf zum 1:0 (15.), eine Viertelstunde später verwertete der Südafrikaner Jabu Pule aus kurzer Distanz. Mattersburg zog sich in der Folge zurück, Jabu Pule setzte in der 89. Minute aber noch den verdienten 3:0-Schlusspunkt.
Kärnten nahm Revanche an Kapfenberg
Der FC Kärnten steht nach einem souveränen 3:0-(1:0)-Heimsieg über SV Kapfenberg im Viertelfinale des ÖFB-Cups. Der Spitzenreiter der Ersten Liga dominierte ab der 31. Minute nach dem Gelb-Rot-Ausschluss von Bodul das Match klar und ging durch Hota verdient in Führung (41.). Vier Minuten nach der Pause erhöhte Kampel auf 2:0 (50.), womit die Vorentscheidung gefallen war.
Nach der einzig nennenswerten Chance der Gäste - Rasinger zirkelte einen Freistoß an die Querlatte (59.) - gab es einen weiteren Ausschluss auf Seiten der Kapfenberger zu beklagen: Torhüter Saso Fornezzi brachte den allein aufs Tor stürmenden Parapatits außerhalb des Strafraums zu Fall und sah wegen Torraubs die Rote Karte (68.). Parapatits kam aber knapp zehn Minuten später trotzdem noch zu seinem Treffer, der den 3:0-Endstand bedeutete. (apa/red)
