Sturm laut Vereinigung der Fußballer mit finanziellen Problemen
- In "Causa Feldhofer" wurde Exekution durchgeführt
- VdF setzt seine Hoffnungen in die neue Liga-Spitze
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Nach Angaben der österreichischen Kicker-Gewerkschaft "Vereinigung der Fußballer" (VdF) hat der österreichische Fußball-Bundesligist Sturm Graz mit finanziellen Problemen zu kämpfen. So wurde bei dem Klub im Zusammenhang mit der "Causa Feldhofer" (die Grazer schulden dem nunmehrigen Rapidler rund 57.500 Euro) am 15. Juli eine Exekution durchgeführt, die 9.926 Euro einbrachte. Der Rest solle nun in Teilbereichen beglichen werden, hieß es in einer VdF-Aussendung am Freitag.
Laut Gewerkschaft haben in der Vergangenheit zahlreiche Kicker nach ihrem Abschied von Sturm mit Hilfe der VdF Ansprüche wegen offener Zahlungen angemeldet, darunter so prominente Namen wie Ivica Vastic, Roman Wallner, der aktuelle Trainer Michael Petrovic, Imre Szabics, Roman Mählich, Tomislav Kocijan, Gilbert Prilasnig oder Rupert Marko. Auch Ex-Coach Ivica Osim liegt mit seinem langjährigen Arbeitgeber im Clinch. Außerdem droht laut VdF-Geschäftsführer Rudolf Novotny mit den Fällen Charles Amoah und Martin Pregelj "weiteres Ungemach".
Positive reaktion auf Wechsel an Bundesliga-Spitze
Positiv registrierte die VdF den Wechsel an der Bundesliga-Führungsspitze. "Mit Peter Westenthaler und Thomas Kornhoff verlassen zwei Vorstände die Fußball-Bühne, die in ihrer Funktion vornehmlich mit persönlichen Machtspielchen und eigenwilliger Selbstdarstellung in Erscheinung traten", war in der Aussendung zu lesen.
Dem neuen Vorstand Georg Pangl traut die VdF einiges zu. "Wir haben berechtigte Hoffnung, dass nun endlich wieder Sachthemen in den Vordergrund rücken und die wahren Struktur-Probleme des Fußballs aufgearbeitet werden", sagte VdF-Vorsitzender Gernot Zirngast. Auch die Bestellung der beiden Stellvertreter Reinhard Herovits und Thomas Zlabinger wurde von der VdF begrüßt, da Beide "auf Grund ihrer langjährigen Liga-Erfahrung um die wahren Problemfelder im heimischen Fußball Bescheid" wüssten.
(apa/red)
