Der Fall Button: Bei Wechsel droht ein Rechtsstreit zwischen BAR und BMW
- BAR-Teamchef bekräftigt, gültigen Vertrag zu haben
- NACHLESEN: Verwirrspiel um Wechsel zu Williams
·Button: "Fahre jetzt schon wie Schumi"
Noch BAR-Pilot: "Bin heiß, mich mit ihm zu duellieren"
·Verwirrspiel um den
Wechsel von Button
Teamchef sicher, dass Brite auch '05 für BAR fährt
·Sensation: Button 2005 bei Williams
Ärger bei BAR: "So schnell geht's nicht, er hat Vertrag"
·BAR: Kein Kontakt zu Mika Häkkinen
BAR-Boss Dave Richards beendet Spekulationen
·Also doch! Webber ab 2005 bei Williams
Australier verlässt Jaguar- Rennstall mit Saisonende
·Toyota ersetzt da Matta durch Zonta
Testfahrer schon in Ungarn
erstmals im Einsatz
·Endstand in der Formel 1-WM 2004
Endergebnis bei Fahrern und den Konstrukteuren!
·Ihre Meinung: Formel-1-Diskussion
Wird es in der nächsten Saison spannender?
Der spektakuläre Wechsel des englischen Formel-1-Piloten Jenson Button von BAR-Honda zu Williams-BMW in der kommenden Saison droht vor Gericht zu enden. BAR-Teamchef David Richards versicherte in einem Interview: "Wir haben mit ihm einen gültigen Vertrag bis Ende 2005. Das hat auch jetzt das Genfer Notarbüro CRB bestätigt, bei dem alle Formel-1-Verträge deponiert werden müssen."
Eine Williams-Sprecherin erklärte dagegen: "Wir hätten Jenson nicht verpflichtet, wenn wir uns in dem Fall juristisch nicht sicher wären. Wir sind uns sicher, dass er 2005 für uns fahren wird." Buttons Management habe schon vor dem Großen Preis von Deutschland in Hockenheim das Team darauf hingewiesen, dass der Vertrag mit BAR eine Möglichkeit lasse, dass der 24-Jährige bereits in der kommenden Saison zu Williams wechseln könne.
Williams-BMW hatte am Donnerstag die Verpflichtung Buttons bekannt gegeben. Er und der vor gut einer Woche geholte australische Jaguar-Fahrer Mark Webber ersetzen bei den Weiß-Blauen 2005 den Deutschen Ralf Schumacher (zu Toyota) und den Kolumbianer Juan Pablo Montoya (zu McLaren-Mercedes). Buttons Vertrag läuft über zwei Jahre. Die Sprecherin erklärte zudem, das Team hätte die Angelegenheit "lieber nicht in der Öffentlichkeit behandelt", aber Richards habe sich an die Medien gewandt.
Richards kündigte an: "Wir klären alles." Er führe "das ganze Theater" auf Buttons Alter zurück. Der Pilot selbst hatte am Wochenende seinen Wechsel damit begründet, dass er mit Williams-BMW die besseren Chancen habe, Weltmeister zu werden.
(apa)
