Tourminator steigt nicht aus dem Sattel: Armstrong macht 'ein bis zwei Jahre' weiter
- Texaner wohl auch 2005 auf der "großen Schleife" dabei
- Riesenparty in Austin bei Heimkehr des Radstars
Zehntausende Fans feierten in Austin die Heimkehr des sechsfachen Tour-Siegers Lance Armstrong mit einer Riesenparty. Die schlechte Nachricht für die Konkurrenz: Der Dominator der Tour wird noch "ein bis zwei Jahre" im Sattel bleiben und damit 2005 wohl auf seinen siebenten Sieg bei der "großen Schleife" losgehen.
Armstrong fuhr bei der Feier eine Ehrenrunde, Gouverneur Rick Perry hielt die Festansprache und sogar etliche Stadtbusse fuhren ganz im Gelb, zu Ehren des vielfachen Trägers des Gelben Trikots. Auf der Innenstadtparty vor dem Capitol spielten am späten Abend (Ortszeit) Rockstars, darunter die Steve Miller Band und Lokalmatador Robert Earl Keen.
Hunderte von Fans waren mit dem Fahrrad erschienen. Austin ist eine der wenigen Städte im US-Bundesstaat Texas, wo Fahrräder auf den Straßen nicht Staunen auslösen. Dazu hat auch Lance Armstrong beigetragen, der den Sport des "Bicycling" lokal und regional stark unterstützt hat. So gibt es allein in Austin, höchst unüblich im Westen der USA, viele Kilometer Fahrradwege. "Lance ist zum Symbol von Austin geworden", sagte Kirk Watson, Exbürgermeister Austins und Armstrong-Freund dem "Houston Chronicle". "Er bringt Leben. Er hat seine Nackenschläge erfahren und kam als Sieger zurück".
Armstrong sagte dem texanischen TV-Sender KEYE, er werde "noch ein bis zwei Jahre weiter Radrennen fahren". Sein Team wird in der kommenden Saison nicht mehr von der amerikanischen Bundespost U.S. Postal, sondern vom Fernsehsender Discovery Channel gesponsert werden. Nach den Berichten macht Armstrong jetzt erst einmal Urlaub mit seinen Kindern und seiner derzeitigen Freundin, Rockstar Sheryl Crow. (apa/red)
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