Lufthansa-Maschine landet nach Bombendrohung in Budapest
- Keine Hinweise auf geplanten Anschlag
- Auch Drohungen gegen Turkish und Croation Airlines
Eine Maschine der Lufthansa auf dem Weg von Frankfurt nach Istanbul ist am Sonntag wegen einer Bombendrohung in der ungarischen Hauptstadt Budapest gelandet. Wie Lufthansa mitteilte, hätten die Untersuchungen an der mit 169 Passagieren besetzten Airbus 321-Maschine aber keine Hinweise auf einen geplanten Anschlag ergeben.
Es seien in Istanbul am Sonntag mehrere anonyme Hinweise gegen den Lufthansa-Flug LH 3341 und mehrere Flüge von Turkish Airlines aufgetaucht. Auch die Drohungen gegen die türkischen Maschinen hätten sich als gegenstandslos erwiesen. Zu den Hintergründen der anonymen Drohungen gebe es noch keine Erkenntnisse.
"Wir haben kurz nach dem Start unserer Maschine in Istanbul Kenntnis von den anonymen Drohungen erhalten und entsprechend den Flug sofort nach Budapest zur Landung umgeleitet", sagte der Lufthansa-Sprecher. "Inzwischen ist die Maschine gecheckt worden und es ist nichts gefunden", sagte der Sprecher. Die Drohungen seien auch relativ vage gewesen. "Aber klar ist, dass in einer solchen Situation Sicherheit oberste Priorität hat", sagte der Sprecher.
Kroatisches Flugzeug in Frankfurt nach Bombendrohung geräumt
Ein Flugzeug der Croatian Airlines ist am Sonntag wegen einer Bombendrohung nach der Landung in Frankfurt geräumt worden. Die Maschine war auf dem Weg von Zagreb nach Frankfurt. Der Airbus A319 sei gelandet und auf eine abgelegene Parkposition geleitet worden, berichtete ein Reuters-Journalist, der an Bord der Maschine war. Dort forderte eine Stewardess die Passagiere auf, das Flugzeug zu verlassen, weil es eine Bombendrohung gegeben habe. Die Fluggäste wurden in zwei Bussen weggebracht. Die Flughafenfeuerwehr war vor Ort. Eine Stellungnahme der Behörden war zunächst nicht zu erhalten. (apa)
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