Waggon der Berliner S-Bahn in Flammen: Drei Verletzte, dreißig Personen gerettet
- Die Garnitur kam in einem Tunnel zum Stehen
Bei einem Brand in einer Berliner S-Bahn sind am Dienstagmorgen drei Menschen verletzt worden. Sie wurden laut Polizei ins Krankenhaus gebracht. Der Brand im unterirdischen S-Bahnhof am Anhalter Bahnhof in Berlin wurde von der Feuerwehr gelöscht. Sprecher Ingo Priegnitz sagte Dienstag früh: "Es scheint glimpflich ausgegangen zu sein." 300 Florianijünger und 80 Polizisten waren im Einsatz, um den Brand in einem Waggon der S-Bahn-Linie 2 im Tunnel unter dem Askanischen Platz in Kreuzberg zu löschen. Das Feuer war mitten im Berufsverkehr ausgebrochen.
30 Fahrgäste wurden über einen Notausgang gerettet. Drei Menschen kamen mit leichten Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers am Anhalter Bahnhof wurde nicht damit gerechnet, dass sich noch jemand in dem Tunnel befindet. Die Ursache für das Feuer, das im letzten Waggon einer S-Bahn ausbrach, war vorerst unklar. Der Waggon brannte völlig aus. Die Feuerwehr hatte um 7.11 Uhr Katastrophenalarm ausgelöst.
Der Verkehr der S-Bahnlinien S 1, S 2 und S 25 zwischen den Bahnhöfen Yorck- beziehungsweise Papestraße und Bahnhof Potsdamer Platz wurde unterbrochen. Wann die Züge wieder fahren, war vorerst nicht abzusehen. Auch der Straßenverkehr rund um den Askanischen Platz war betroffen. Alle umliegenden Straßen wurden gesperrt.
Die Aufräumarbeiten sind laut Feuerwehr noch im Gange. Derzeit wird versucht, mittels Druckluft den starken Rauch aus dem Tunnel zu entfernen. (apa)
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