Sonntag, 15. August 2004

Pensionen: Landwirtschaftsminister Josef Pröll sieht Bauern nicht bevorzugt!

  • "Wir haben keine Schatzis, keine Bevorzugten"
  • Warnung vor persönlicher Profilierungen bei Pensionen

Landwirtschaftsminister Josef Pröll sieht die Bauern in der Frage der Pensionen nicht bevorzugt. "Ich glaube, dass wir als Volkspartei alle Menschen in diesem Lande gleich behandeln. Wir haben keine Schatzis, keine Bevorzugten. Und die Harmonisierung gibt eine vernünftige Antwort", so Pröll. Seine Parteifreunde warnt er vor persönlichen Profilierungen bei diesem Thema.

"Da sollte jetzt Ruhe sein. Man sollte die Sommerpause nicht für persönliche Abhandlungen nutzen. Für Profilierungen soll man sich andere Themen als die Harmonisierung suchen", wird Pröll zitiert. Und Kanzler Parteichef Wolfgang Schüssel schaffe es "hervorragend, seine Herde zu umkreisen. Die Herde ist gut aufgestellt: Sehr kräftige Zugpferde in der Herde, die alle in die gleiche Richtung ziehen. Ein paar versuchen manchmal - um beim Vergleich zu bleiben - auszugrasen: Das hat man in jeder Herde", meint der Landwirtschaftsminister.

Pröll sieht sich auch nicht als "schwarz-grüner Vorzeigeminister": "So sehe ich mich nicht, sondern ich gehöre als Minister einer Koalition mit VP- und FP-Regierungsbeteiligung an. Was die Frage der Grünen betrifft, ist es so, dass ich gute Kontakte habe - Eva Glawischnig ist die Ausschussvorsitzende in der Umweltpolitik im Parlament und damit direkte Ansprechpartnerin in der parlamentarischen Diskussion. Aber mit mir in der Regierung braucht man keinen Grünen." (apa/red)

15.8.2004 17:12