Samstag, 14. August 2004

Selbstmörder von Kuchl gestorben: Mann raste zuerst mit Auto in Buswartehäuschen

  • Danach richtete er sich mit Bolzenschussapparat selbst

Jener 39-jährige Flachgauer, der am Mittwoch in selbstmörderischer Absicht mit seinem Pkw auf der Salzachtal-Bundesstraße bei Kuchl gegen ein Buswartehäuschen gerast war und sich anschließend mit einem Bolzenschussapparat in den Kopf geschossen hatte, ist am Samstag in der Salzburger Christian-Doppler-Klinik gestorben. Das teilte die Gendarmerie-Kriminalabteilung auf Anfrage der APA mit.

Eine Verkettung unglücklicher Umstände dürfte nach dem Crash dazu geführt haben, dass das Projektil aus dem Schussapparat nicht nur den Pkw-Fahrer, sondern auch einen Lkw-Lenker aus Golling traf. Der 52-Jährige war dem lebensmüden Mann aus Seekirchen nach dem Unfall zu Hilfe geeilt, erlitt aber durch den Schuss schwerste Verletzungen im Bauchbereich. Sein körperlicher Zustand hat sich mittlerweile stabilisiert. (apa)

14.8.2004 21:12