Diskussion um Homo-Ehe: Grüne von Khol-Vorstoß recht angetan
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Recht erfreut haben die Grünen auf die Ankündigung von Nationalratspräsident Andreas Khol reagiert, in der ÖVP nochmals über die rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen zu diskutieren. Allerdings dürfe es nicht bloß beim Nachdenken bleiben, fordert die Abgeordnete Ulrike Lunacek
Erst wenn die ÖVP sich dazu durchringe, die Diskriminierungen für gleichgeschlechtliche Paare zu beseitigen, sei ein echter Fortschritt eingetreten.
Wenig hält Lunacek davon, dass Khol auf die Möglichkeit hingewiesen habe, dass man "Problem lösende Konstrukte durch zivilrechtliche Verträge lösen könne". Das sei zu wenig. Zivilrechtliche Verträge seien ja auch jetzt schon möglich, ersetzten aber nicht die staatliche Anerkennung: "Nur damit ist garantiert, dass Benachteiligungen beseitigt werden", so die Grün-Mandatarin.
Moltere gegen Diskriminierung Homosexueller
Indes gibt es aus der ÖVP eine weitere Stimme, die rechtliche Verbesserungen für homosexuelle Partnerschaften in den Raum stellt: "Eine Diskriminierung Homosexueller darf es nicht geben. Da muss man sich manches anschauen", erklärt Klubchef Wilhelm Molterer in der "Tiroler Tageszeitung" (Samstag-Ausgabe). In bestimmten Bereichen wie etwa der Adoption müsse es aber eine Bevorzugung der Ehe zwischen Mann und Frau geben.
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