Rechtschreibung: Schüssel für Beibehaltung der neuen Regelung
- Gorbach einverstanden bei Reform zu bleiben
- TEST: Wie gut kennen Sie die neue Rechtschreibung?
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FP, Grüne: Überdenken, SP,VP: Reform beibehalten
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·Rückkehr zur alten Rechtschreibung
"Spiegel" und "Bild" kehren der Reform den Rücken
·Neuer Streit um Rechtschreibung
Österreichische Medien bleiben bei Reform
·Stichwort: Neue Rechtschreibung
Reform seit 1. August 1998 verbindlich
·Rechtschreibung als Herausforderung
TESTEN: Wie gut kennen Sie die neuen Regeln?
Bundeskanzler Wolfgang Schüssel hat in der Diskussion über die Rechtschreibreform betont, dass Österreich bei der Neuregelung bleiben werde. Schließlich sei die reformierte Rechtschreibung in Österreich längst geltendes Recht und stehe in sämtlichen Lehrplänen.
Der VP-Obmann wünscht sich offenbar auch ein rasches Ende der Debatte. Er sei der Meinung, dass nicht jede Diskussion in Deutschland auch zu einer in Österreich führen müsse. Vizekanzler Hubert Gorbach wäre damit einverstanden, bei der neuen Rechtschreibung zu bleiben.
Gleichzeitig betonte der FP-Politiker aber, er persönlich sei nie ein großer Freund der neuen Rechtschreibung gewesen. Mittlerweile habe er sich wie viele Andere aber daran gewöhnt und akzeptiere sie. Für Gorbach besteht hier kein besonderer Grund, eine Änderung durchzuführen.
Von Seiten der Freiheitlichen waren in den vergangenen Tagen Überlegungen laut geworden, auch in Österreich zur alten Rechtschreibregelung zurückzukehren. Auch die Grünen und Teile der SPÖ regten ein Umdenken an, nachdem in Deutschland einige große Verlage eine rasche Umstellung auf die alte Schreibweise angekündigt hatten. Einzig die ÖVP tritt bisher geschlossen dafür ein, die neuen Regelungen beizubehalten. (apa/red)
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