Sudan: Regierung erhöht Soforthilfe für Krisenregion Darfur auf 1,2 Millionen Euro
- Caritas-Direktor appellierte an Außenministerium
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Krisenregion Darfur
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Die Regierung stockt die bereits zugesagte Hilfe für die westsudanesische Krisenregion Darfur um eine Million Euro auf. Das gab Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) am Dienstag nach der Sommersitzung des Ministerrats bekannt. Damit wird Österreich insgesamt 1,2 Millionen Euro für die Flüchtlinge in der Krisenregion zur Verfügung stellen. "Wir hoffen damit dem Wunsch der EU und der Vereinten Nationen Rechnung zu tragen", meinte Schüssel.
Von einer mehrtägigen Visite in Darfur zurückgekehrt, hatte der Wiener Caritas-Direktor Michael Landau am Montag von der Regierung mehr Mittel für die Flüchtlingshilfe gefordert. Jene 200.000 Euro, die das Außenministerium zunächst bereitgestellt habe, "können ein Anfang sein. Ein substanzieller Beitrag, um die Situation der Menschen zu ändern, ist es nicht", stellte er fest und hielt eine Erhöhung für "unumgänglich". (apa)
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