ÖAMTC: Freitags zwischen 16 und 18 Uhr gibt es die meisten Verkehrstoten
- Zu der Zeit "mischen sich Arbeits- und Freizeitverkehr"
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Ein sommerlicher Freitag-Spätnachmittag, auf der Autobahn herrscht Stress pur. Tausende befinden sich auf der Fahrt ins Wochenende und ahnen nicht, dass sie laut Unfallstatistik besonders gefährlich unterwegs sind. "Freitags zwischen 16 und 18 Uhr gibt es auf Österreichs Straßen die meisten Verkehrstoten", weiß ÖAMTC-Verkehrstechniker Roman Michalek. Bei Unfallhäufigkeit und Unfallschwere gibt es auffallende Gesetzmäßigkeiten, wie die Unfallzahlen der Statistik Austria der vergangenen Jahre bestätigen.
Grundsätzlich fordern die Sommermonate den höchsten Blutzoll auf den Straßen. Von insgesamt 931 tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmern im Vorjahr ist jeder Dritte zwischen Juni und August ums Leben gekommen. Betrachtet man die Zahl der Verkehrsunfälle und der dabei Getöteten nach Wochentagen, ist der Freitag der stärkste Tag.
Hinsichtlich der Tageszeiten verunglücken besonders viele Lenker zwischen 16 und 18 Uhr. "Schließlich mischen sich ab 16 Uhr Arbeits- und Freizeitverkehr. Das ist die Zeit der größten Mobilität auf der Straße", führt der Verkehrstechniker aus. Freitag-Nachmittag wollen die einen nach Büroschluss schnellstmöglich nach Hause. Andere fahren über das Wochenende weg und nutzen die Nachmittagsstunden für die Anreise. Michalek: "Der Stress auf der Straße nimmt zu. Es ist natürlich, dass mit der Verkehrsspitze auch mehr Unfälle einher gehen." Dennoch sollte man überlegen, ob die Fahrt ins Wochenende nicht zumindest um ein paar Stunden nach hinten verlegt werden kann: Die Zeit nützt man dann zur Entspannung, um nach einer anstrengenden Arbeitswoche abzuschalten und sich dann gelassener ins Auto zu setzen. Mittlerweile hat sich dann auch der Stau meist gelegt.
Laut Innenministerium gab es vom 1. Jänner bis zum 1. August dieses Jahres vorläufig 444 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung berücksichtigt bis Ende Juni) auf Österreichs Straßen, im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 542 Menschen tödlich. Hält der positive Trend hinsichtlich der Getöteten im Straßenverkehr an, könnte die Unfallstatistik heuer ein gutes Ergebnis erreichen.
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