25.600 Vignettensünder erwischt: 'Touris' am häufigsten ohne 'Pickerl' unterwegs!
- Deutsche sind 'Pickerl'-Verweigerer Nummer Eins
- ASFINAG nimmt heuer 3,1 Mio. Euro mehr an Strafen ein

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Inntal- & Brennerautobahn frei von Schwerfahrzeugen
·A22:Section-Control
hat Unfälle reduziert!
Dieses Jahr um acht Un-fälle weniger als im Vorjahr
·Verkehrslawine rollt
durch Österreich!
Fünf Stunden Wartezeit bei Ausreise nach Ungarn
Im ersten Halbjahr 2004 sind laut Asfinag deutlich mehr Vignettensünder erwischt worden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres: Von Exekutive und den 130 Mautaufsichtsorganen wurden 26.500 Kfz ohne entsprechendes Pickerl ertappt. Dies entspricht einem Plus von zwölf Prozent.
Besonders schlecht ist die Zahlungsmoral bei den Ausländer, die rund 90 Prozent ausmachten. Und unter diesen sind laut dem Asfinag- Sprecher die Deutschen überproportional vertreten. Vielleicht auch deswegen, weil sie am häufigsten auf den rot-weiß-roten Autobahnen unterwegs sind.
ASFINAG nimmt 3,1 Mio. Euro mehr ein
Wer ohne Vignette erwischt wird, muss 120 Euro Ersatzmaut zahlen und kauft sich damit von einer höheren Strafe frei. Für die Asfinag bedeutete dies Mehreinnahmen von rund 3,1 Millionen Euro. Wer übrigens mit manipulierten Pickerln unterwegs ist, dieses etwa mit einem doppelseitigen Klebeband in mehreren Pkw benutzt, muss das doppelte bezahlen, sprich 240 Euro. Die Ersatzmaut berechtigt übrigens dazu, die heimischen Autobahnen 24 Stunden zu befahren, wohl genügend Zeit, um wieder nach Hause zu kommen.
Schlechte Zahlungsmoral am Brenner
Am schlechtesten ist die Zahlungsmoral laut Asfinag auf der Tauern
- und Brennerautobahn. Dort werden die meisten Vignettensünder erwischt. Bis Jahresende rechnet man insgesamt mit einem Zuwachs der Ertappten um sieben bis acht Prozent. (apa/red.)
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