Selbst die Polizei ist völlig überrascht: Athener Autofahrer vor Olympia gezähmt!
- Trotz Verkehrsbeschränkungen keine Staus und Unfälle
- Autofahrer hielten sich an Fahrverbot für linke Spuren
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Die leidgeplagten Athener Verkehrspolizisten kamen Montagfrüh kaum aus dem Staunen heraus. Ruhig und ohne Zwischenfälle floss der Verkehr auf den Straßen der Olympia-Stadt, das befürchtete Chaos zu Beginn der olympischen Verkehrsbeschränkungen blieb aus. Nahezu alle Auto- und Taxifahrer hielten sich an die seit Sonntag gültige Vorschrift, die linken Fahrspuren nicht zu befahren, und bestanden damit elf Tage vor der Eröffnung der Olympischen Spiele den ersten Verkehrstest mit der Note sehr gut.
Trotz des starken Berufsverkehrs hielten sich die eigentlich als undiszipliniert geltenden Athener Verkehrsteilnehmer an die Vorgaben. "Es ist Olympia und wir müssen uns einfach anpassen", sagte ein Autofahrer im Fernsehen. Auf der linken Fahrspur der wichtigsten Verkehrsadern der von Staus geplagten griechischen Hauptstadt dürfen bis Ende August nur für Olympia akkreditierte Autos fahren. Wer gegen diese Regel verstößt, muss 156 Euro zahlen. Wiederholungstätern droht ein sofortiges Gerichtsverfahren.
Weiterhin Misstrauen unter den Polizisten
Die Polizeidirektion der Olympia-Stadt blieb - trotz der guten Eindrücke des ersten Tages - noch misstrauisch. Erst wenn alle Mitglieder der Olympischen Familie, rund 20.000 Journalisten und 10.500 Athleten - vor Ort seien und täglich durch Athens Straßen fahren, werde sich zeigen, ob das Konzept aufgeht. Bis dahin wollen sich die Beamten mit dem Jubel zurückhalten. (apa/red.)
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