Freitag, 6. August 2004

Die Visitenkarte des Hauses: Kleider machen Leute, Fassaden machen Häuser

  • Wie die Außengestaltung das Gesicht des Heims prägt
  • PLUS: Die wichtigsten Fassadentypen hier im Vergleich

Erst die passende Fassade gibt dem Haus ein Gesicht. Die äußere Gestaltung entscheidet daher wesentlich darüber, ob ein Haus streng wirkt oder gemütlich, sich edel und gediegen gibt oder als Individualist präsentiert. Darüber hinaus entscheidet die Fassade aber auch über die Haltbarkeit und Wertbeständigkeit der eigenen vier Wände. Die Entscheidung für einen bestimmten Fassadentyp sollte daher gut überlegt sein.

Nicht immer und überall ist man in der Materialwahl völlig frei. In vielen Regionen gibt es typische Stilelemente, die es zu berücksichtigen gilt. Ansonsten sind der erstaunlichen Vielfalt keine Grenzen gesetzt.

Beton: Cool und wandelbar
Beton spielt in der modernen Architektur eine wichtige Rolle. Vor allem Puristen schätzen seine kühle Ausstrahlung. Dabei ist dieser Baustoff überraschend wandelbar, kann beispielsweise vor Ort gegossen und in verschiedensten Varianten eingefärbt werden.

Holz: Ökologischer Sympathieträger
Holzfassaden haben sowohl naturbelassen als auch gestrichen eine sympathische, freundliche Ausstrahlung. Allerdings ist nicht jedes Holz geeignet. Wer langfristig Freude an seiner heimeligen Holzfassade haben will, sollte sie regelmäßig alle vier bis fünf Jahre frisch streichen.(red)

Schiefer: Edler Naturstein im Trend
Schiefer ist ein Naturstein, dessen Blaugrau der Fassade eine edle Note verleiht. Moderne Architekten und Bauherren schätzen neben seiner noblen Ausstrahlung aber auch, dass Schiefer haltbar und pflegeleicht ist.

Putz: preiswerter Klassiker
Putz in seinen verschiedensten Varianten ist in Deutschland das meistverwendete Fassadenmaterial. Putz braucht alle acht bis zehn Jahre einen neuen Anstrich und muss regelmäßig auf eventuelle Schäden untersucht werden.

6.8.2004 17:04