Comic-Helden erobern die Mode-Szene: Enge Kampfanzüge im Manga-Stil sind in
- Designer nutzen das modische Potenzial der Mangas
- PLUS: Knappe Tops, Schwerter und hohe Lederstiefel

In der Comic-Kultur sind sie längst ein fester Bestandteil, jetzt setzen Mangas auch zum Sprung in die Mode-Szene an. Die Ästethik gezeichneter japanischer Heldinnen inspiriert Modezeitungen ebenso wie trendige Teenager. Schon länger tummelten sich die Figuren als Drucke auf Tassen, T-Shirts und Umhängetaschen. Jetzt entdecken auch Top-Designer das modische Potenzial der kultigen Figuren.
Der deutsch-japanische Fotograf Kanjo Take macht es vor. Für die August-Ausgabe der deutschen Zeitschrift "Max" präsentierte er Models als Manga-Frauen in engen Kampfanzügen: bekleidet mit knappen Tops, Bikinis, Korsagen und Röcken aus Designerkollektionen zum Beispiel von Gucci und Yves Saint Laurent - mit großen Schwertern und hohen schwarzen Lederstiefeln.
In Internet-Modeforen diskutieren echte Fans zudem, welche Friseure aus langen Haaren schräge, in Strähnen hoch gestylte Manga-Frisuren zaubern können. Spätestens wenn die US-Comic- Verfilmung "Catwoman" Mitte August anläuft, dessen Heldin (Halle Berry) ein ähnlich anmutendes Kämpferinnen-Kostüm trägt, dürfte die an Fantasiewesen angelehnte Mode neue Nahrung bekommen. (apa)
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