Bemalte Kopfsteinpflaster machen jetzt in Welser-City auf Frauenrechte aufmerksam!
- Acht "Mona Lisa"-Pflastersteine schmücken Innenstadt
- Künstlerin Karin Hannak malt gegen Gewalt an Frauen
Seit einigen Tagen schmücken acht Kopfsteinpflaster, deren Bemalung an Leonardos Mona Lisa erinnert, die Fußgängerzone in Wels. Ziel dieser Freiluft-Ausstellung der Künstlerin Karin Hannak ist auf Gewalt gegen Frauen und Frauenrechte aufmerksam zu machen. Am kommenden Samstag wird zusätzlich eine eine Frauenausstellung unter dem Titel Mon a Lisas geben.
Acht Kopfsteine mit Frauenköpfen sind derzeit neben der Kreuzung Ringstraße-Bäckerstraße in Wels zu sehen. Sieben davon in einem begrenzten Viereck in der Größe von zirka 90 Quadratmetern. Ein Kopf allerdings liegt symbolhaft außerhalb der Grenze. Frauenrechte und Gewalt sind - so die Projektleiterin Karin Hannak - nicht als lokal begrenztes, sondern als weltweites Thema zu sehen.
"Rätselhafte Abstraktion"
Karin Hannak zu diesem Projekt: "Bei meinen Frauen liegt das Geheimnis nicht im Lippenumspielenden Lächeln, sondern im harr vorhandenen Gesicht der zu Stein werdenden Köpfe. Diese Köpfe sind von weitem gut erkennbar. Aber, wenn man sich ihnen nähert, werden sie zur rätselhaften Abstraktion."
Ab Samstag gibt`s eine Frauenausstellung unter dem Titel Mon a Lisas geben - zu sehen in der 1. Welser Openairgalerie in der Bauernstraße 8. (red.)
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