Mittwoch, 4. August 2004

Lust und Frust im Hause Ambros:
Im Herbst soll die Scheidung vollzogen sein

  • Nach dem Outing in NEWS sind die Anwälte am Werk
  • Und: Weshalb die Ehen der Prominenten scheitern

Wenn die Besetzung und die Emotionen stimmen, kann überall Hollywood sein. Auch in Pressbaum. Sonst nur als Bahnstation – und da stets mit dem Nachbarörtchen Tullnerbach assoziiert – geläufig, steht die niederösterreichische Kleinstgemeinde plötzlich im Zentrum der Gesellschaftsberichterstattung. Und zwar seit einer Woche. Seit NEWS das bevorstehende Finale des dort ansässigen Künstlerpaars Wolfgang und Margit Ambros meldete.

„Wir lassen uns scheiden“, gaben beide nach 23 turbulenten Ehejahren bekannt. Seither gibt es auch in den Szenelokalen und abgesperrten VIP-Bereichen des Nachbarorts Wien kein anderes Thema mehr. Der geprüfte Sänger empfängt männliche Solidaritätsbekundungen. Sprüche wie „diese Menopausengeschüttelte“ oder „Wo wäre die Frau ohne mich?“ erfreuen allerdings nicht jeden. Sicher ist: Die Protagonisten wollen keine paramilitärischen Handlungen wie die Fendrichs setzen. Und allen Unkenrufen zum Trotz sagen sie: „Wir werden das sicher unter uns ausmachen.“

Frau Ambros’ Neuer. Frau Ambros hat auch schon einen neuen Frontman engagiert: Er heißt Philipp, ist 39 Jahre und Bildhauer. Der blondierte Newcomer bewohnt seit kurzem ein Apartment in der Künstlerkommune „Villa Kunterbunt“ auf dem Nachbargrundstück der Familie Ambros. Freunde beschreiben ihn als „sonnengebräunten Surfertyp“. Philipp und Margit erklären sich für „seit drei Wochen verliebt“, gesehen haben sie einander aber seit dem Mediengetöse nicht mehr. „Er ist beruflich viel unterwegs. Wir sehen uns erst wieder nächste Woche.“ Den Gefühlen schadet es nicht: „Er hat um mich wirklich geworben. Ist so lieb zu mir“, so die 49-Jährige über den zehn Jahre jüngeren Liebhaber.

Ein „Blumenpflücker“ eben, wie Wolfgang Ambros nie einer sein wollte. Die Nachricht von der außerehelichen Liaison erreichte den 52-Jährigen während einer Golfpartie vor zwei Wochen. „Margit hat mich angerufen. Sie wollte nicht, dass ich es von jemand anderem erfahre.“ Die Kunde erregte ihn kaum: „Mir ist das wurscht. Die Ehe stand sowieso schon lange nur mehr auf dem Papier.“

Grund für die Gelassenheit könnte ein noch bestehendes Naheverhältnis zu einer Friseurin namens Ingold, 34, sein. Dazu will sich Ambros nicht äußern. „Ich bin offiziell Single.“ Er liebt pragmatischer: „Wenn ich Nähe brauche, dann hol ich mir die schon.“

Die ganze Story finden Sie im neuen NEWS
PLUS: Margits Freund Philipp
PLUS: Umfrage: Wie die Society über die Scheidung denkt
PLUS: Wieso VIP-Ehen scheitern und was dann übrig bleibt

4.8.2004 15:38