Wiener Juwelier Ehlers spricht in NEWS erstmals über seine "Tat"
- Überfallener rechtfertigt tödlichen Kopfschuss: "Habe einen Menschen getötet, um mein Leben zu retten "
In einem Interview in der aktuellen Ausgabe von NEWS spricht der überfallene Wiener Juwelier Ehlers erstmals ausführlich über seinen aufsehen erregenden Waffengebrauch gegenüber polnische Einbrecher, bei dem einer der Täter durch einen Kopfschuß getötet wurde.
Zunächst rechtfertigt der rüstige 64-Jährige seine Tat mit Notwehr: "Ich habe einen Menschen getötet - um mein Leben zu retten. Die Einbrecher waren zu dritt, da hätt´ ich doch keine Chance gehabt." Und erklärt seine Selbstjustiz mit mangelndem Vertrauen in die Exekutive: "Ich konnte mich ja nicht darauf verlassen, dass die Polizei innerhalb von ein oder zwei Minuten am Tatort eintrifft." Und, so Ehlers im Interview weiter: "Ich wusste:Wenn es länger dauert, könnte mir etwas Schlimmes zustoßen. Diese Unsicherheit wollte ich einfach nicht in Kauf nehmen."
Ehlers hielt zum Tatzeitpunkt, der Nacht auf den 27. Juli, bereits zum dritten Mal in seinem Geschäft Wache und war auf die Einbrecher vorbereitet: "Glauben Sie mir: Dass ich "abdrückte" - war keine Kurzschlusshandlung. Und ich stand auch nicht unter Schock. Und fest steht: Ich hatte keine Angst und handelte sofort..."
Über die Folgen seines Waffengebrauchs sagt Ehlers: "Wohl ist mir dabei nicht zumute, aber ich habe auch keine Angst."
Kollegen aus der Juweliersbranche hätten ihn in den letzten Tagen mit "Glückwunschschreiben" eingedeckt. Ein Juwelier, so Ehlers, hätte etwa gemeint: "Schade, dass Sie nicht alle drei Einbrecher erwischt haben
" (apa/red)
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