Meisterfotograf Henri Cartier-Bresson wenige Tage vor 96. Geburtstag gestorben
- Der weltberühmte Franzose galt als einer der bedeutendsten Fotografen des 22. Jahrhunderts
Der weltberühmte französische Fotograf Henri Cartier-Bresson ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Das verlautete am Mittwoch aus seinem Umfeld. Der Gründer der Fotoagentur Magnum starb bereits am Montag in l'Isle-sur-la-Sorgue im südfranzösischen Département Vaucluse, hieß es.
Henri Cartier-Bresson gilt als einer der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Er wäre am 22. August 96 Jahre alt geworden.
Cartier-Bresson, als Sohn eines wohlhabenden Textilfabrikanten 1908 bei Paris geboren, hat als Reporter und Porträtist der Großen dieser Welt, der Namenlosen und ebenso wie als Landschaftsfotograf Geschichte gemacht. 1947 gründete er zusammen mit Robert Capa die Fotoagentur "Magnum" in Paris.
Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac würdigte Cartier-Bresson als "einen der begabtesten Künstler seiner Generation" gewürdigt. Mit ihm verliere Frankreich "einen genialen Fotografen, einen wahren Meister".
(apa/red)
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