Mittwoch, 4. August 2004

Gottschalk im Kultur-Talk: Moderartor empfängt Stars der Salzburger Festspiele!

  • Ferres, Kirchschlager, Netrebko, Barylli, Schenk, Rabl-Stadler & Co zu Gast bei dreiteiliger TV-Late-Night-Show

"Kultur meets Entertainment": Publikumsliebling Thomas Gottschalk lädt ab heute zu einer dreiteiligen Late-Night-Show im Rahmen der Salzburger Festspiele! Am 5., 7. und 8. August wird der Wetten, dass..?-Moderator mit Festspiel-Stars wie Ferres, Kirchschlager, Netrebko, Gergiev, Wussow, Rothenberger, Aufhauser, Buchbinder, Barylli, Sayn-Wittgenstein-Sayn, Schenk und Rabl-Stadler plaudern. Die drei Sendungen werden jeweils nachmittags im Barocksaal des Gasthauses "Stiftskeller St. Peter" aufgezeichnet und abends auf ORF 2 ausgestrahlt.

Doch nicht nur Prominenz kommt bei "Gottschalk in Salzburg" zu Wort, auch eine Würstelstand-Besitzerin und ein Ferialpraktikant berichten über ihre Erlebnisse rund um die Festspiele. Schwerpunkte der Gespräche werden kulturelle Highlights, gesellschaftliche Blickpunkte und die Produktionen der Festspiele sein.

5. August: Buhlschaft trifft Octavian
In der ersten Ausgabe von "Gottschalk in Salzburg" kommt es am Donnerstag zu einem veritablen Gipfeltreffen der Festspieldiven: Angelika Kirchschlager, die in der Festspielpremiere von Richard Strauss' "Der Rosenkavalier" als Octavian auf der Bühne des Großen Festspielhauses steht und Veronica Ferres, die heuer bereits zum dritten Mal die Buhlschaft im "Jedermann" verkörpert, sind zu Gast bei Thomas Gottschalk im Barocksaal des Stiftskellers. Außerdem berichtet Sepp Forcher, warum er seit den fünfziger Jahren Stammgast bei den Festspielen ist und am liebsten Generalproben besucht. Mamarazza Fürstin Marianne Sayn-Wittgenstein-Sayn, die Grande Dame des Salzburger Festspiel-Jetsets, deren Rehgulaschessen zum gesellschaftlichen Fixpunkt geworden ist, spricht über ihre große Leidenschaft: das Fotografieren. Autor, Schauspieler und Regisseur Gabriel Barylli erklärt seine persönliche Beziehung zur Stadt Salzburg, die für ihn nicht ohne Grund die Geburtsstadt Mozarts ist, und Suzanne Harf, die Protokollchefin der Festspiele, gibt Einblick in ihren Arbeitsalltag. Außerdem steht ein Blick hinter die Kulissen des "Jedermann for Kids", bei dem Jugendliche in die Fußstapfen von Ferres, Simonischek und Moretti treten, auf dem Programm.

7. August: Festspielpräsidentin und Ferialpraktikant
Anneliese Rothenberger sang bei der Eröffnung des Großen Festspielhauses 1960 die Sophie im "Rosenkavalier" - am 7. August ist die Opern- und Operettenlegende Gast bei Gottschalk und erzählt über ihr Leben nach der Oper. Außerdem kommen Opernballkommentator Christoph Wagner-Trenkwitz, der auch die Live-Übertragung des "Rosenkavalier" für das ORF-Publikum kommentiert, und Starpianist Rudolf Buchbinder in den Stiftskeller. Barbara Wussows Karriere startete in Salzburg, auch ihren Mann Albert Fortell lernte sie in der Mozartstadt kennen - bei Gottschalk erzählt sie unter anderem, wie sie als 16-jähriges Mädchen ihren ersten Festspielbesuch erlebte. Weiters zu Gast: Society-Mitglied Michael Aufhauser, der sich mit seinem Gut Aiderbichl ganz dem Tierschutz verschrieben hat, und Helga Rabl-Stadler, die seit 1995 Präsidentin der Salzburger Festspiele ist. Außerdem kommt Johann Huber zu Wort, der seit zehn Jahren als Praktikant für die Festspiele tätig ist.

8. August: Kultur und Sport
Im Februar saß Anna Netrebko im Schneegestöber fest und konnte nicht zu "Wetten, dass..?" nach Klagenfurt kommen. Den Besuch bei Thomas Gottschalk holt sie nun nach. Bei den Festspielen steht sie tags darauf in der Premiere von "Krieg und Frieden" auf der Bühne - die konzertante Aufführung wird von ihrem Entdecker Valery Gergiev dirigiert, der ebenfalls in der Sendung zu Gast ist. Netrebkos Plattenboss ist übrigens der ehemalige Ö3-Chef Bogdan Roscic. Der Vizedirektor des Klassiklabels Deutsche Grammophon kommt ebenso zu Gottschalk in den Stiftskeller. Otto Schenk, Publikumsliebling und langjähriger Schauspielchef in Salzburg, feierte 1957 sein Debüt als Opernregisseur am Landestheater. In "Gottschalk in Salzburg" erzählt er, warum er sich selbst als lebenslangen Gaukler bezeichnet. Außerdem präsentiert Manfred Deix seine ganz persönliche Sicht des Phänomens Salzburger Festspiele, und ORF-Sportreporter Sigi Bergmann, der ausgebildeter Opernsänger ist, erklärt den Unterschied zwischen Sängern und Sportlern. Einen Unterschied, den Österreichs Olympia-Hoffnung Markus Rogan, ein erklärter Festspielfan, vielleicht bestätigen kann. Weiters erzählt Herta Frauenberger, die Besitzerin eines Würstelstandes in der Salzburger Fußgängerzone, welche Prominenz in der Festspielzeit bei ihr vorbeischaut.

Gottschalk-Talk gab es bereits 2002
Schon 2002 hatte Gottschalk zum Festspiel-Talk geladen: In der Felsenreitschule unterhielt er sich mit einigen der bekanntesten Darstellerinnen und Darstellern des jährlichen Salzburger "Jedermann"-Spektakels - wie Senta Berger, Veronica Ferres oder Peter Simonischek - über Hugo von Hofmannsthals großes Mysterienspiel. Die Sendung erreichte 302.000 Zuseher. "Es war etwa ein Fehler Ruzickas, die Bühne für einen ORF-Talk wie Gottschalk für Jedermann bereitzustellen: Man muss die Festspiele nicht mehr popularisieren. Das erledigt sich in der Flut der schnellen Bilder von selbst", urteilte damals "Der Standard", ein "Wald und Wiesen-Promi-Geplauder" nannten es die "Oberösterreichischen Nachrichten".

SERVICE: Gottschalk-Talk auf ORF2

  • Donnerstag, 5. August um 22.30 Uhr
  • Samstag, 7. August um 22.50 Uhr
  • Sonntag, 8. August um 21.55 Uhr.

    (apa/red)

    4.8.2004 11:48

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