Freitag, 6. August 2004

Die 100 besten Fonds: Wie Sie Ihr Geld sicher und doch ertragreich investieren!

  • FORMAT präsentiert Fonds für jede Strategie. Durchklicken: Von Anleihenfonds bis zum Aktienfonds

Das Zinsniveau bei den Banken liegt darnieder. Neue Methoden müssen her, um sein Geld sicher und doch ertragreich investieren zu können. Fonds vereinen beides. Österreichische Anleger haben derzeit aber die Auswahl zwischen 7.400 Produkten. FORMAT präsentiert in seiner neuesten Ausgabe die 100 besten Fonds der Welt für jede Strategie - vom sicheren Anleihefonds bis zum ertragreichen Aktienfonds.

Wer es über alle Börsenhochs und -tiefs geschafft hat, an der Spitze der Ranglisten zu bleiben, verspricht auch für die Zukunft beste Chancen, ganz weit vorn zu landen, und qualifiziert sich damit für die Liste der 100 besten Fonds der Welt. Wichtigstes Kriterium, um nominiert zu werden, ist eine langjährige Erfolgsbilanz im Vergleich zu unmittelbaren Konkurrenten. Als Messlatte wurden sowohl die erzielten Renditen als auch das eingegangene Risiko herangezogen. So ist zum Beispiel der betont konservative Templeton Growth nie ganz vorn in den Renditerankings zu finden, besticht aber dafür durch seine geringen Verluste während der Börsenturbulenzen der letzten Jahre. Damit empfiehlt sich der internationale Aktienfonds Templeton Growth, der heuer 50 Jahre alt wird, auch für die nächsten Jahrzehnte als solides Basisinvestment. Das Gleiche gilt auch für den Fidelity European Growth, ein Vorzeigeprodukt für Europa-Aktien.

Safety First
Solch sicherheitsorientierte Aktienfonds passen auch ganz ausgezeichnet zu den Ansprüchen der meisten Investoren. Eine aktuelle OGM-Umfrage im Auftrag von FORMAT zeigt nämlich, dass die österreichischen Anleger einerseits großen Wert auf Sicherheit legen, aber andererseits auch Aktien als besonders viel versprechendes Instrument ins Depot legen wollen. 66 Prozent der Interviewten gaben dabei an, dass sie für den Einstieg an die Börse Aktienfonds bevorzugen, nur 11 Prozent setzen lieber auf Einzelaktien.

Dieses große Interesse sorgt auch für entsprechende Mittelzuflüsse in Investmentfonds. So stieg das Gesamtvolumen in Fonds österreichischer Banken von 41 Milliarden Euro im Jahr 1997 auf 118 Milliarden Ende Juni 2004. Inklusive aller ausländischen Fonds erreicht das Fondsvolumen sogar bereits bis zu 140 Milliarden Euro.

Ebenso explosionsartig stieg auch die Zahl der Fonds. Derzeit haben Anleger die Auswahl zwischen 7.400 Produkten. Um so wichtiger ist es, die Spreu vom Weizen zu trennen. Ein immer wichtigeres Instrument dafür ist das Internet. Hier gibt es zum Beispiel auf www.onvista.de nicht nur Listen über die aktuelle Performance, sondern auch Vergleichscharts und Hintergrundinformationen. Besonders interessant ist die Onvista-Fondsmap. Hier kann man auf einen Blick die Fonds mit dem besten Ertrag-Risiko-Verhältnis ermitteln.

Ein ganz wesentliches Kriterium für die Wahl eines guten Fonds ist auch das Verhalten in Schwächephase. Frank Gans, der als Leiter der Dachfonds der BA-CA ständig auf der Suche nach guten Fonds ist: "Ich wähle Produkte, die einen möglichst geringen maximalen Verlust aufweisen."

So ist zum Beispiel der Capital Invest Austria Stock in den vergangenen fünf turbulenten Börsenjahren in der schlimmsten Phase um 17,7 Prozent gefallen. Der Wien-Aktienfonds hat damit den niedrigsten Kursrückschlag aller österreichischen Fonds zu verzeichnen.

Zum Vergleich: High-Tech-Fonds haben seit dem Jahr 2000 bis zu neunzig Prozent ihres Höchstwertes verloren. Auch klassische Europa-Blue-Chip-Fonds haben bis zu fünfzig Prozent und mehr eingebüßt. Viele liegen auch im Fünfjahresschnitt noch immer in den roten Zahlen und werden noch Jahre lang brauchen, um die Verluste wieder aufzuholen. Der Capital Invest Austria Stock ist dagegen schon längst wieder in der Gewinnzone.

Die gesamte Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von FORMAT!

6.8.2004 18:11