Weniger neue Arbeitsplätze in den USA: Euro steigt über 1,22 Dollar!
- US-Arbeitslosigkeit fällt von 5,6 auf 5,5 Prozent. Aber nur 32.000 neue Arbeitsplätze - erwartet wurden 228.000
Mit deutlichen Kursverlusten haben die europäischen Börsen und der US-Dollar auf die überraschend schlechten US-Arbeitsmarktdaten reagiert. Der Dollar reagierte mit kräftigen Einbußen gegenüber dem Euro. Der Euro stieg im Gegenzug sprunghaft über die Marke von 1,22 Dollar und markierte bei 1,2248 Dollar sein bisheriges Tageshoch.
Die Arbeitslosenquote in den USA ist im Juli auf 5,5 Prozent gefallen. Im Vormonat waren es 5,6 Prozent. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen lag allerdings nur bei 32.000. Das ist erheblich weniger als erwartet worden war.
Die Zahl der Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft kletterte um 32.000, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem weitaus kräftigeren Plus von 228.000 Stellen gerechnet. Die Arbeitslosenquote fiel auf 5,5 Prozent von 5,6 Prozent im Vormonat.
Der Euro reagierte auf die Daten mit einem kräftigen Kursgewinn und stieg auf über 1,22 Dollar. Auch der Bund-Future legte kräftig zu. Die europäischen Aktien weiteten ihre Verluste unmittelbar nach Vorlage der Zahlen aus. Terminkontrakte auf US-Aktienindizes gaben ebenfalls nach und deuteten damit auf Kursverluste der US-Aktien zur Handelseröffnung hin. (apa)
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