Benzin wieder teurer: Bisher keine Beweise für Preisabsprachen bei Sprit
- Wettbewerbshüter: Preissetzungstechniken im Visier
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Anstieg laut Automobilclub in kommenden Wochen
Die Bundeswettbewerbsbehörde hat bisher keine Beweise für ein kartellrechtswidriges Verhalten der Mineralölindustrie in Österreich gefunden. "Die bisherigen Ermittlungen erbrachten keine schlüssigen Beweise", gab die Behörde am Donnerstag in einer Pressemitteilung bekannt.
Derzeit würden vor allem die Preissetzungstechniken der großen Mineralölfirmen untersucht. Zudem werde die am 24. Mai 2004 gestartete Analyse auf den vorgelagerten Raffineriemarkt ausgedehnt.
Beim Treibstoffmarkt handele es sich um einen "klassischen Oligopolmarkt mit einem hohen Maß an Preis- und Kostentransparenz", heißt es im online verfügbaren Zwischenbericht der Bundeswettbewerbsbehörde. Bei der Untersuchung sei die Frage im Vordergrund gestanden, ob die weitgehend synchrone Preisentwicklung auf marktbedingte Faktoren oder auf kartellrechtlich verbotenes Verhalten zurückzuführen sei. (apa)
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