AUA reduziert Halbjahresverluste: Erwartungen wurden übertroffen!
- Betriebserfolg bei -18,9 (-23,3) Mio. Euro, bereinigtes EBIT verbessert sich auf -8,5 (-52,5) Mio. Euro
Die börsenotierte Austrian Airlines-Gruppe hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2004 ihre Verluste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich verkleinert. Der Betriebserfolg (Ebit) verbesserte sich im Halbjahr um 19 Prozent auf -18,9 (Halbjahr 2003: -23,3) Mio. Euro, das (um Gewinne aus Anlageverkäufen, Fremdwährungsbewertungen und Flugzeugbewertungen) bereinigte Ebit wurde auf -8,5 (-52,5) Mio. Euro gedrückt, teilte die Gruppe aus AUA, Lauda Air und Austrian arrows (Tyrolean Airways) am Donnerstag ad hoc mit.
Das in der Luftfahrt relevante Ebitdar (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Mieten) fiel mit 105,9 (183,4) Mio. Euro geringer aus vor einem Jahr, bereinigt um Gewinne aus Anlageverkäufe und um Fremdwährungsbewertungen gab es aber auch hier eine kräftige Verbesserung von 85,1 auf 128,8 Mio. Euro.
Die am Donnerstag ad hoc veröffentlichten Ergebnisse liegen über den Schätzungen heimischer Analysten, die im Durchschnitt ein Ebit von -23 Mio. Euro, ein bereinigtes Ebit von -11 Mio. Euro und ein Ebitdar von 97,1 Mio. Euro gesehen hatten. Nur die Umsatzerlöse lagen unter den Erwartungen: Sie lagen bis Ende Juni bei 1.047,8 Mio. Euro, um 11,3 Prozent mehr als im 1. Halbjahr 2003 (941,3 Mio. Euro). Analysten hatten im Mittel einen Anstieg auf 1.055,6 Mio. Euro erwartet.
Das Unternehmen begründet seinen "Steigflug" vor allem mit einer "couragierten Expansionsstrategie" nach Mittel- und Osteuropa sowie nach Ostasien und mit Marketingoffensiven. Diese Maßnahmen hätten zu einer Steigerung des Passagieraufkommens um 15 Prozent und einer Erhöhung der Linienauslastung auf 71,2 (65,9) Prozent geführt. Auch die Kostensituation sei verbessert worden. (apa)
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