Dienstag, 3. August 2004

Arbeitslosigkeit in Eurozone stabil: Im Juni neun Prozent bzw. 12,7 Millionen ohne Job

  • Österreich & Luxemburg mit 4,2% am unteren Ende
  • Höchste Arbeitslosigkeit in gesamter EU in Polen

In den zwölf Ländern der Eurozone waren im Juni 12,7 Millionen Menschen ohne Arbeit. Damit bleibt die saisonbereinigte Arbeitslosenquote nach Angaben des europäischen Statistikamts Eurostat in Luxemburg vom Dienstag gegenüber dem Vormonat unverändert bei 9,0 Prozent. In der gesamten EU blieb sie im Monats- und Jahresvergleich unverändert bei 9,1 Prozent, das entspricht 19,4 Millionen Arbeitslosen.

Wie die EU-Statistiker weiter mitteilten, stieg die Arbeitslosigkeit in der Eurozone im Jahresvergleich um 0,1 Prozentpunkte an. Österreich verzeichnete wie bereits im Vormonat gemeinsam mit Luxemburg mit jeweils 4,2 Prozent den niedrigsten Wert.

Dahinter folgen Zypern (4,4 Prozent), Irland (4,5 Prozent), Großbritannien (4,7 Prozent) und die Niederlande (4,8 Prozent). Die höchsten Arbeitslosenquoten vermeldeten Polen (18,9 Prozent), die Slowakei (16,2 Prozent), Litauen (11,4 Prozent) und Spanien (11,1 Prozent).

Im Jahresverlauf stieg die Arbeitslosenquote am stärksten in den Niederlanden, Schweden, Luxemburg und Tschechien. In Österreich blieb sie unverändert. Die größten Rückgänge registrierte Eurostat in Estland, Litauen und Großbritannien.

Die EU hinkt in der Beschäftigung weiter hinter den Vereinigten Staaten und Japan hinterher. In den USA lag die Arbeitslosenquote laut Eurostat im Juni bei 5,6 Prozent, in Japan bei 4,6 Prozent.

(apa)

3.8.2004 11:36