New Yorker Börse will trotz Terror- drohung am Montag handeln
- Bürgermeister Bloomberg wird Börsenhandel einläuten
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Behörden: "Planen etwas, und zwar ziemlich bald"
Die New Yorker Börse (NYSE) wird am Montag trotz der Warnung vor Terroranschlägen auf Finanzzentren in den USA den Handel aufnehmen. Der New Yorker Bürgermeister Michael R. Bloomberg werde als Symbol für seine andauernde Unterstützung den Börsenhandel am Montag einläuten.
Dies hat NYSE-Chef John A. Thain am Sonntagabend in einer Stellungnahme auf der Web-Site der weltgrößten Börse mitgeteilt. Die Börse werde weiterhin zu normalen Zeiten fürs Geschäft geöffnet sein, versicherte Thain.
Er habe mit Heimatschutzminister Tom Ridge und mit Bloomberg gesprochen, erklärte der Börsenchef. Die Sicherheitsmitarbeiter der NYSE arbeiten nach seiner Darstellung 24 Stunden am Tag sieben Tage die Woche mit den Polizeipartnern und Vertretern des Heimatschutzministeriums zusammen, um ein Höchstmaß an Sicherheit zu erhalten.
"Die Sicherheit unserer Mitarbeiter, der Mitglieder und allen, die in den NYSE-Einrichtungen arbeiten, ist Priorität Nummer eins für uns", betonte der Börsenchef. Sie sei von "größter Bedeutung". Man werde weiter auf der Hut bleiben.
Die traditionsreiche New Yorker Börse liegt nur wenige Straßenzüge vom zerstörten World Trade Center entfernt. Das NYSE-Gebäude an der Ecke Wall Street und Broad Street im New Yorker Finanzdistrikt ist seit den Terroranschlägen mit Barrikaden abgeriegelt, und die Sicherheitsmaßnahmen in und um die Börse sind drastisch verschärft worden.
(apa)
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