"Podo" fiebert Athen entgegen: Nach Krankheit viele Hochs und Tiefs
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Zwischen Hoffen und Bangen ist Schwimmer Maxim Podoprigora derzeit hin- und hergerissen. Durch seine Krankheit musste unser "Brust-Ass" drei Wochen pausieren, was viel Substanz gekostet hat. Daher sieht er sich über 200m auch nicht als Medaillen-Anwärter.
Andererseits hat sich der 26-Jährige beim gut einwöchigen Camp in Rijeka wieder etwas in Schuss gebracht, so dass der Final-Einzug zumindest nicht ausgeschlossen scheint. Am Donnerstag ging's zurück nach Wien.
In Kroatien wechselten einander Hochs und Tiefs ab, genau das macht "Podo" Sorgen. "Am Montag bin ich wirklich gute Serien geschwommen, da war ich schon zuversichtlich. Aber am nächsten Tag war's schon wieder schlechter, ich werde einfach zu schnell müde", klingt der Wiener etwas verzweifelt. Folglich hat Trainer Andrzej Szarzynski das Intervall-Programm auf 50- und 100-m-Läufe umgestellt, denn einige aufeinander folgende 200-m-Distanzen kosten noch zu viel Kraft. Mit drei bis vier Kilometern war das Tages-Pensum moderat.
In einem einzelnen Rennen könnte Podoprigora wohl schon jetzt voll mithalten. Denn seine Spitzenwerte lassen auf eine bessere Zeit als bei der WM 2001 in Fukuoka schließen, wo er mit dem noch gültigen österreichischen Rekord von 2:11,09 Minuten Silber holte. Und eine hohe 2:10-er-Zeit müsste dem Ex-Kurzbahn-Europarekordler für den Endlauf reichen. Freilich müsste er sich dann in der Medaillen-Entscheidung noch steigern. "Wir müssen das irgendwie drehen, dass es sich noch ausgeht", meint Podoprigora dazu.
Als Unbekannte bleibt bis zuletzt die Auswirkungen der Antibiotika-Einnahme nach seinem grippalen Infekt. Zu dieser hatte sich der Ex-Kurzbahn-Europameister auf Empfehlung von HNO-Arzt Peter Dittrich, Bruder von Trainer Kurt Dittrich, notgedrungen erstmals entschlossen. Schon Anfang vergangener Woche setzte er die Medikamente ab. Dennoch bleibt Podoprigora das Gefühl, dass er seinen Körper nicht zur Gänze im Griff hat: "Wir können jetzt nur das Beste rausholen. Aber wenn am Ende der Körper nicht will, nützt das gar nichts." (apa/red)
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