Sicherheit geht vor: Griechenland stellt weitere 35.000 Soldaten für Olympia ab
- Kritik an Überwachungskameras zurückgewiesen
- Auch 400-Mann starke NATO-Eingreiftruppe
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Die Spiele rücken näher, doch an den Olympischen Frieden glaubt keiner mehr so recht. Daher hat Griechenland jetzt auch zusätzliche 35.000 Soldaten für das Großereignis abgestellt.
Während in Athen selbst rund 70.000 Polizisten und Soldaten eingesetzt würden, sollten die zusätzlichen Sicherheitskräfte den Grenzschutz verstärken sowie Bahnhöfe und andere Einrichtungen außerhalb der Hauptstadt überwachen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Die Streitkräfte würden außerdem 500 Fahrzeuge, 200 Flugzeuge und 50 Schiffe zum Schutz der Spiele einsetzen.
Die Sicherheitsausgaben für das Großereignis sind mit rund 1,2 Milliarden Euro die höchsten in der Geschichte der Olympischen Spiele. Zusätzlich zu den griechischen Truppen sollen auch 200 NATO-Soldaten eingesetzt werden, um einen möglichen Angriff mit chemischen oder biologischen Waffen abzuwehren. Griechenland hat das Bündnis zudem um die Entsendung einer 400 Mann starken schnellen Eingreiftruppe gebeten.
Kritik an einem extra für die Spiele errichteten System mit Überwachungskameras wies die Regierung unterdessen zurück. Das System funktioniere problemlos, sagte der Minister für öffentliche Ordnung, Giorgios Voulgarakis. Die Zeitung "Ta Nea" hatte berichtet, rund 20 Prozent der Kameraaufnahmen gingen wegen Mängeln im System verloren. (apa/red)
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