Auch der Präsident wünscht viel Glück: Klappt's heuer mit der 100. Medaille?
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Jetzt schon erfolgreichste Spiele der Nachkriegszeit
Die Angelobung durch Bundespräsident Fischer in der Hofburg bildete den Höhepunkt des Wien-Aufenthalts der österreichischen Olympia-Delegation für Athen. Nach Einkleidung und Farewell-Party am Wochenende bekräftigten die rund 100 anwesenden Aktiven und Betreuer gegenüber dem Bundespräsidenten den Eid, den ÖOC-Präsident Leo Wallner zuvor stellvertretend für alle gesprochen hatte.
Bundespräsident Fischer unterhielt sich im Rahmen der Feier im Zeremoniensaal der Hofburg angeregt mit den Sportlerinnen und Sportlern. "Es werden aufregende Zeiten für Sie, ich wünsche Ihnen, dass Sie alles gut durchstehen, die Nerven bewahren und das nötige Quäntchen Glück haben", sagte Fischer und verband damit auch die Hoffnung auf Edelmetall. "Österreich hat bisher 97 Medaillen, wenn in Athen die Jubiläumsmedaille dabei sein sollte, wäre das wunderschön."
Fischer holte sich von verschiedenen Athleten Tipps, vereinbarte für seinen nächsten Linz-Besuch ein Tischtennismatch mit Liu Jia und gab den Aktiven einen Ratschlag mit auf den Weg: "Vergessen Sie nie, dass es Spiele sind."
Leo Wallner, Chef des Österreichischen Olympischen Comites (ÖOC), sprach davon, dass die Aktiven in den zwei Olympia-Wochen (13.-29.8.) als Botschafter Österreichs fungieren würden. "Unser kleines Team hat hohes Niveau. Wir sind auf jede Leistung stolz, ganz gleich, ob Sie weit vorne platziert sind oder nicht." Wegen der strengen Kriterien in Österreich bedeute allein die Teilnahme eine hohe Qualifikation.
Österreichs oberster Olympier drückte seine Hoffnung auf "friedliche Spiele" aus, "im Zeichen von Fairness und Achtung des anderen". Wallner hatte die Aktiven zuvor auf einen Zusatz in der Eidesformel hingewiesen: "Wir versprechen, ... dass wir uns einem Sport ohne Doping und Drogen verpflichten." Er bedankte sich bei der Bundesregierung, dem Bundesheer und den Sponsoren für die Unterstützung. (apa)
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