Zweite deutsche Liga: Start mit vier Österreicher-Vereinen
- Münchner Derby ohne Neo-Hachinger Stieglmair
·Bayern startet mit Sieg in neue Saison
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"Oberlöwe" Harald Cerny führt das Quartett der Österreicher in der zweiten deutschen Liga an. Neben Cerny, der seit 4.1.1996 insgesamt 238 Spiele absolvierte und 15 Treffer erzielte, sind auch Mario Stieglmair (Unterhaching) und die beiden Frankfurter Stefan Lexa und Markus Weissenberger (von 1860 gekommen) engagiert.
Die ersten Titelaspiranten und damit Favoriten für den Aufstieg sind mit den Bundesliga-Absteigern 1. FC Köln, TSV 1860 München und Eintracht Frankfurt identisch. Dazu kommt ein halbes Dutzend Verfolger, eine ähnlich spannende und bis zuletzt ausgeglichene Meisterschaft dürfte jedenfalls wieder garantiert sein. Die 18 Vereine verfügen über einen Gesamtetat von 149,27 Mio. und damit um 28,27 Mio. Euro mehr als vorige Saison.
Vor allem die Kölner und die Münchner scheinen auf dem Papier stärker zu sein als vor einem Jahr eine Klasse höher. "Wenn wir den Aufstieg nicht schaffen, habe ich mein Ziel verfehlt", sagt der niederländische FCK-Trainer Huub Stevens ohne Wenn und Aber. Und sein Kollege Rudi Bommer von den Sechzigern formuliert es ähnlich: "Das Ziel, der sofortige Wiederaufstieg, ist uns vorgegeben." Trotz 16 Ab- (u.a. Stranzl, Weissenberger, Pürk) und 12 Zugängen.
"Es gibt keine Mannschaft, die besser besetzt ist als wir. Es wird schwer, aber wir packen es", sagt Cerny. Die Münchner werden übrigens zwölf ihrer 17 Heimspiele an alter Heimstätte im Grünwalder Stadion austragen, wo zum Auftakt am Samstag das Derby gegen Unterhaching steigt. Der neue SpVgg-Trainer Andreas Brehme muss auf Abwehrrecke Stieglmair, der einen Kreuzbandriss erlitt, länger verzichten.
Nicht nur deshalb spricht Bommer von einem "Pflichtsieg". Lexas und Weissenbergers Frankfurter Eintracht muss am Montag in der ersten Runde zum DFB-Cup-Finalisten Alemannia Aachen, der zuletzt im Liga-Finish nur knapp den Aufstieg verpasst hat. Ein weiterer Knüller steigt mit Köln gegen Energie Cottbus am Samstag. Übrigens: Mit dem Ex-Admiraner Vladimir Jugovic (LR Ahlen) und dem Ex-Austrianer Sean Dundee (Karlsruher SC) wurden zwei Mann engagiert, die zuletzt in Österreich tätig waren.
Paarungen der ersten Runde: RW Essen - Erzgebirge Aue, Dynamo Dresden - MSV Duisburg, Karlsruher SC - Wacker Burghausen (alle Samstag 13 Uhr); 1. FC Köln - Energie Cottbus, TSV 1860 München - SpVgg Unterhaching, Greuther Fürth - LR Ahlen, RW Oberhausen - Eintracht Trier, 1. FC Saarbrücken - RW Erfurt (alle Sonntag 15 Uhr); Alemannia Aachen - Eintracht Frankfurt (Montag 20.15 Uhr/live DSF)
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