Muster packt der Ehrgeiz: In Graz will der Daviscup-Kapitän ins Finale einziehen
- Gruppengegner Courier, Bruguera und Wilander
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Nach dem dritten Platz im Vorjahr will Daviscup-Kapitän Thomas Muster in diesem Jahr ins Finale des Grazer Turniers. "Mein Ziel ist es, am Schlusstag noch auf dem Platz zu stehen, nach Möglichkeit natürlich im Finale", steckt sich der 36-Jährige hohe Ziele für das Turnier der Delta Tour of Champions. Heute um 16 Uhr gehts los.
Gruppengegner sind heuer Jim Courier (USA), Sergi Bruguera (ESP) und Mats Wilander (SWE). Im anderen Pool waren die Deutschen Boris Becker und Michael Stich sowie Guy Forget (FRA) und Alex Antonitsch (AUT) engagiert; Michael Stich hat am Dienstag jedoch seine Teilnahme wegen einer Knieverletzung abgesagt. Den Platz des Deutschen in der Gruppe "Wimbledon" wird der Schwede Mikael Pernfors einnehmen, der bereits Dienstag Abend sein erstes Gruppenspiel gegen Guy Forget (FRA) bestreitet.
Courier ist für Muster Turnierfavorit, doch auch Becker, der 2002 und 2003 in Graz triumphiert hat, Stich sowie Vorjahrsfinalist Wilander (er ist der fleißigste Spieler auf der Seniors-Tour) sind laut Österreichs Daviscup-Kapitän "jederzeit für den Sieg gut." Muster selbst glaubt sich optimal gerüstet, hat er doch in dieser Woche täglich vier Stunden trainiert und dabei u.a. auch Stefan Koubek als Sparringpartner gehabt. Der ORF überträgt sechs Begegnungen live, darunter das Auftakt-Match von Muster am Dienstag gegen Courier (16:00 Uhr) sowie am Mittwoch in TW1 (17:00 bis 20.00 Uhr) die Partien Becker - Forget und Muster gegen Bruguera, der in Graz sein Debüt auf der Champions Tour feiert.
Peya derzeit Nummer 1 des Challenger Turniers
Parallell dazu steigt wie immer das mit 50.000 Euro dotierte Challenger-Turnier, bei dem nach dem derzeitigen Stand Alex Peya vor dem Schweizer Ivo Heuberger als Nummer eins gesetzt wäre. Der Wiener hat damit eine gute Chance, sich bei der 14. Auflage als dritter ÖTV-Spieler nach Thomas Buchmayer (1991) und Julian Knowle (2001) in die Siegerliste einzutragen. Mit Knowle, Zbynek Mlynarik und Oliver Marach haben drei weitere Österreicher fixe Startplätze im Hauptfeld.
Eintritt muss nur auf dem Centre Court bezahlt werden. Heuer gibt es erstmals ein Turnier-Radio, das im Raum Graz eine Reichweite von rund 30 km hat und täglich von 15 bis 21 Uhr auf Sendung ist. (apa/red)
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