Sex-Skandal ohne Auswirkungen: Sven-Göran Eriksson bleibt englischer Teamchef
- Schwede beim Länderspiel gegen Österreich dabei
Der englische Fußball-Verband (FA) hat verkündet, dass Sven-Göran Eriksson Teamchef bleibt. Laut FA-Angaben habe sich der Schwede durch die Affäre mit der FA-Sekretärin Faria Alam nichts zu Schulden kommen lassen.
Damit wird Eriksson auch am 4. September im WM-Qualifikationsschlager Österreich - England im ausverkauften Ernst-Happel-Stadion auf der Trainerbank sitzen.
Faria Alm zog nach der Affäre die Konsequenzen und trat zurück. Aus der medialen Berichterstattung wird die 38-Jährige freilich nicht so schnell verschwinden, hat sie doch für angeblich 500.000 Pfund (756.201 Euro) ihre Version der Liebschaften an die britische Yellow Press verkauft.
Über den Verbleib Erikssons als englischer Teamchef war Alam laut britischen Medienberichten erfreut. "Ich habe Sven sehr gerne und freue mich, dass er Englands Coach bleibt." Nachsatz: "Er muss in Zukunft sehr genau über seine Schulter blicken." In der Yellow Press wurde bereits gemutmaßt, dass der Schwede entlassen werde, sollten die ersten WM-Qualifikationsspiele gegen Österreich (4. September im ausverkauften Wiener Happel-Stadion) und Polen nicht die gewünschten Erfolge bringen.
(apa/red)
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