Gefälschtes Enthauptungs-Video: FBI ermittelt gegen Urheber!
- US-Bundespolizei: "Wir werden sämtliche rechtliche Möglichkeiten zur Anklageerhebung ausloten"
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nur vorgetäuscht
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Die US-Bundespolizei FBI hat Ermittlungen gegen jenen 22-jährigen Mann aus San Francisco aufgenommen, der ein Video mit seiner angeblichen Enthauptung durch radikale Islamisten im Internet verbreitet hatte. "Wir werden sämtliche rechtliche Möglichkeiten zur Anklageerhebung ausloten", sagte FBI-Agent LaRae Quy nach einer Befragung des 22-jährigen Computerspezialisten Benjamin Vanderford.
Das Video war zunächst der Gruppe des Moslem-Extremisten Abu Mussab Al Zarkawi (Zarqawi) zugeordnet worden. Es ähnelte den Filmen der Gruppe, die mindestens drei ausländische Geiseln im Irak hingerichtet hat.
Vanderford zeigte kein Bedauern über seine Tat. Er habe den mit Freunden gedrehten Film vor drei Monaten über Internet-Tauschsservices wie Kazaa veröffentlicht, um zu sehen, wie schnell sich derartige Materialen verbreiteten. "Es ist schade, dass es die Art von Video sein musste, die anstößig und schockierend ist", sagte er der Nachrichtenagentur Reuters. "Aber es war notwendig um sehen zu können, wie schnell sich so was verbreitet." Auch habe er sehen wollen, wie die Medien reagieren und ob sie sich täuschen lassen würden. Weitere Aktionen dieser Art schloss Vanderford nicht aus. "Ich habe vor, ständig zu erforschen, wie die Dinge funktionieren", sagte er.
Radikale Moslems haben in den vergangenen vier Monaten im Irak zahlreiche Geiseln aus mehr aus 20 Staaten entführt, darunter auch Moslems. Die meisten sind unverletzt freigelassen worden, mindestens zehn wurden jedoch getötet. Die Geiselnehmer haben den vorzeitigen Abzug der etwa 50 philippinischen Soldaten aus dem Irak sowie von einigen Firmen erreicht. (apa)
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