Folter-Skandal im Gefängnis: Zeuge belastet US-Soldatin England!
- Sie habe sich bereitwillig an Misshandlungen beteiligt
- PLUS: Die BILDER aus dem Gefängnis des Grauens
·England immer stärker unter Druck
Häftlinge belasten die US-Soldatin vor Ausschuss
·England-Anhörung:
'Zum Spaß' gefoltert!
Laut Ermittlern wurden keine Befehle befolgt
·Irak: Die grausamen
Folter-Bilder
Schrecklich: Häftlinge bis aufs Blut gequält!
·Die Angeklagten des Folter-Skandals!
BILDER der Angeklagten Lynndie England
·Top secret: Alle Details der Folter!
Durchklicken: Der "Taguba-Bericht" des US-Generals
Die US-Soldatin Lynndie England hat sich nach Angaben eines Zeugen bereitwillig an den Misshandlungen irakischer Gefangener beteiligt. Der bereits wegen des Folterskandals von Abu Ghraib verurteilte Militärpolizist Jeremy Sivits sagte am Montag per Telefonschaltung vor dem Militärausschuss in Fort Bragg im US-Staat North Carolina aus. Im Verlauf der Anhörungen soll geklärt werden, ob ein Prozess gegen England eröffnet wird.
Sivits sagte, er habe an einem Abend im Dezember 2003 einen Gefangenen nach Abu Ghraib gebracht. Der diensthabende Offizier habe England und einem anderen Soldaten befohlen, nicht mehr auf den Fingern und Zehen eines Häftlings herumzutrampeln. Nachdem der Offizier gegangen sei, habe der ebenfalls im Folterskandal beschuldigte Charles Graner gemeinsam mit anderen Soldaten sieben nackte Gefangene zu einer menschlichen Pyramide aufgetürmt und sie fotografiert. Auf diesen Aufnahmen ist auch die 21-jährige England zu sehen, lächelnd und auf die Genitalien eines Häftlings zeigend. Sie habe sich offenbar gut amüsiert, sagte Sivits.
England wird Misshandlung von Gefangenen in 13 Fällen vorgeworfen. Als Höchststrafe drohen ihr 38 Jahre Haft. Sivits wurde im Mai zu einem Jahr Haft verurteilt und unehrenhaft aus der Armee entlassen. (apa)
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