England gerät immer stärker unter Druck: Irakische Gefangene belasten US-Soldatin
- Freund Englands als Anführer bei den Misshandlungen
- PLUS: Die BILDER aus dem Gefängnis des Grauens
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'Zum Spaß' gefoltert!
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Folter-Bilder
Schrecklich: Häftlinge bis aufs Blut gequält!
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BILDER der Angeklagten Lynndie England
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Irak: Vier Autobomben in Bagdad und zwei in Mosul
Häftlinge im Irak haben die US-Soldatin Lynndie England nach Angaben von Militärermittlern als aktive Beteiligte bei den Misshandlungen im Gefängnis Abu Ghraib identifiziert. Die Gefangenen hätten präzise Angaben zu den beteiligten US-Soldaten gemacht, berichtete Sonderermittler Manora Iem dem Militärausschuss in Fort Bragg, der über einen Prozess gegen England entscheiden wird.
Anführer bei den Misshandlungen soll nach weiteren Zeugenaussagen Englands Freund Charles Graner gewesen sein. Joseph Darby aus Englands Einheit, der die Vorfälle in Abu Ghraib Anfang des Jahres bekannt gemacht hatte, sagte den Ermittlern: "Wenn er nicht da war, passierte nicht viel." Dies berichtete Ermittler Tylor Pieron am Donnerstag telefonisch dem Ausschuss in Fort Bragg. Darby habe damals das Schweigen gebrochen, weil er Angst um das Leben der Gefangenen gehabt habe.
England war auf Fotos zu sehen, wie sie einen nackten Gefangenen an einer Leine hält oder wie sie lächelnd auf die Genitalien eines Häftlings zeigt. Der 21-Jährigen wird Misshandlung von Gefangenen in 13 Fällen vorgeworfen. Sollte ihr der Prozess gemacht werden, drohen als Höchststrafe 38 Jahre Haft.
Mehrere Zeugen in der Anhörung haben sie als undiszipliniert beschrieben. Die Verteidigung Englands will dagegen nachweisen, dass die Soldatin für die Fotoaufnahmen auf Anordnung von Vorgesetzten handelte und zum Sündenbock für den Skandal gemacht werden soll. (apa)
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