Razzia gegen Terrorverdächtige in Großbritannien: 13 Männer festgenommen
- Verhaftete zwischen 20 und 30 Jahre alt
- Zusammenhang mit Al-Kaida-Festnahmen in Pakistan?
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In Großbritannien hat die Polizei bei landesweiten Anti-Terror-Razzien 13 Männer festgenommen. Die zwischen 20 und 30 Jahre alten Männer stünden in Verdacht, Terrorakte vorbereitet oder dazu angestiftet zu haben, teilte die Polizei in London mit. Sie seien im Nordwesten Londons sowie in den südenglischen Grafschaften Hertfordshire, Bedfordshire und Lancashire festgenommen worden.
Die Fahndung werde fortgesetzt, hieß es. Der Einsatz sei Teil umfassender Maßnahmen der Polizei und der Sicherheitsdienste gegen den internationalen Terrorismus. Ob zwischen den Razzien und den jüngsten Festnahmen mutmaßlicher Mitglieder der radikal-islamischen Al-Kaida-Organisation in Pakistan ein Zusammenhang bestehe, sagte die Polizei nicht.
Nach der Festnahme eines Computerexperten der Extremistengruppe hatten die Sicherheitsbehörden in den USA am Sonntag vor Anschlägen auf Finanzzentren wie die New Yorker Börse, den Internationalen Währungsfonds (IWF) und die Weltbank gewarnt. In britischen Zeitungen wurde berichtet, dass ein Teil der in Pakistan sichergestellten Unterlagen auch auf eine Bedrohung Großbritanniens hindeuteten. Konkrete Anschlagsziele seien jedoch nicht bekannt.
(apa)
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