Schwere Gefechte in Afghanistan: Möglicherweise 50 Aufständische getötet
- US-Militär: "Angreifern schwere Verluste zugefügt"
Bei schweren Gefechten an der Grenze zu Pakistan sind nach Angaben der US-Armee möglicherweise 40 bis 50 Aufständische getötet worden. Zu den Kämpfen am Montag in der Provinz Khost lagen allerdings widersprüchliche Angaben vor. Die afghanische Armee hatte danach mitgeteilt, es seien nur zwei tote Aufständische gefunden worden.
Das US-Militär erklärte, den Angreifern seien "schwere Verluste" zugefügt worden. Sie seien in Panik davon gerannt, als B-1-Bomber und ein Erdkampfflugzeug des Typs A-10 in die Kämpfe eingegriffen hätten. Piloten hätten danach erklärt, sie schätzten die Zahl der Toten auf 40 bis 50. Die US-Armee hatte eingegriffen, nachdem Taliban afghanische Soldaten in der Nacht auf Montag mit Raketen, Mörsern, Panzerabwehrraketen und Maschinengewehren angegriffen haben sollen.
Wie ein afghanischer Kommandant am Dienstag mitteilte, sind bei einem Angriff auf einen Richter in der Provinz Logar südlich von Kabul drei Kinder getötet worden. Der Richter, der Ziel des Angriffs gewesen sei, habe unverletzt überlebt. Die Kinder des Richters hätten auf der offenen Ladefläche des Wagens gesessen, als der Sprengsatz explodiert sei.
Die Taliban und ihre Verbündeten haben geschworen, die Präsidentenwahl im Oktober und die Parlamentswahl im April mit Anschlägen zu verhindern. In den vergangenen Monaten haben sie zahlreiche Attentate auf ausländische Truppen, Regierungssoldaten und Wahlhelfer verübt.
(apa)
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