Nach Gasunglück in Belgien: Bewegende Trauerfeier und Schweigeminuten
- Abschied von den Opfern der verheerenden Explosion
- Insgesamt 18 Tote und 120 Verletzte zu beklagen
·Gasunfall: Verstöße
gegen Bauvorschrift
Belgien: Gasleitung bei Bauarbeiten beschädigt
·Verheerende Gas- explosion in Belgien!
Gasleitung flog in die Luft: 15 Tote, rund 110 Verletzte
Mit einer bewegenden Trauerfeier und Schweigeminuten im ganzen Land hat Belgien Abschied genommen von den Todesopfern der verheerenden Gasexplosion am vergangenen Freitag. In und vor der Kirche Saint Julien in Ath versammelten sich am Mittwoch Tausende Menschen, um ihren Schmerz und ihr Mitgefühl zu bekunden.
18 Menschen waren bei der Explosion einer Gas-Pipeline auf dem Industriegelände von Ghislenghien bei Ath südwestlich von Brüssel ums Leben gekommen, mehr als 120 wurden verletzt. Viele Opfer mit schweren Verbrennungen kämpften auch fünf Tage nach der Explosion noch mit dem Tod, sagte der Bürgermeister von Ath, Bruno Van Grootenbulle.
An der Zeremonie nahm neben zahlreichen Feuerwehrleuten und Politikern auch Prinz Philippe als Vertreter des Königshauses teil. Im ganzen Land war Staatstrauer ausgerufen.
"Nicht nur die Einwohner von Ath, sondern die Bürger des ganzen Landes sind von den schrecklichen Ereignissen des vergangenen Freitags schwer getroffen worden", sagte Innenminister Patrick Dewael für die Regierung. Dewael hob die Verdienste der fünf freiwilligen Feuerwehrmänner hervor, die bei dem Unglück ums Leben kamen. Ihre Särge waren mit denen eines Polizisten und des Mitarbeiters eines Energieversorgungsunternehmens in der Kirche aufgebahrt.
(apa)
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