Chaos im Sudan: Delegation der EU reist heute in die Krisenregion Darfur
- EU will Beobachtermission der Afrikanischen Union unterstützen
·Sudan weist UNO- Ultimatum zurück
30-Tages-Frist "unlogisch und nicht einhaltbar"
·UN fordert Sudan zum Gewalt-Ende auf
Frist von 30 Tagen gesetzt: Danach Konsequenzen
·Sudan: Nach Regen Lage immer prekärer
UNO warnt vor Cholera und Typhus Epidemien
·Tragödie im Sudan: Bis zu 80.000 Tote
US-Hilfsorganisation: 18 Monate Hilfe notwenig
·USA schicken keine Truppen nach Darfur
Sudan protestiert gegen mögliche EU-Sanktionen
·Hintergrund-Info: Sudan und Darfur
Krisenherd im größten Land Afrikas
Eine Delegation der Europäischen Union reist heute in die westsudanesische Krisenregion Darfur. Nach Angaben des Büros des EU-Außenbeauftragten Javier Solana soll sie prüfen, wie die EU die Beobachtermission der Afrikanischen Union (AU) unterstützen kann.
Die AU hat rund 100 Beobachter in die Region entsandt. Sie sollen den Waffenstillstand zwischen der sudanesischen Regierung und zwei Rebellengruppen überwachen. In Darfur bekämpfen sich schwarzafrikanische Rebellen und die von der Regierung unterstützte Janjaweed-Miliz seit Februar 2003. Schätzungen zufolge starben dabei bereits bis zu 50.000 Menschen. Etwa 1,2 Millionen Menschen wurden vertrieben. Über zwei Millionen sind von Lebensmittellieferungen und von ausländischer Hilfe abhängig. (apa)
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