Nach Vorschlag von 9/11-Kommission: Bush plant Geheimdienstkoordinator
- Posten sollte möglichst frei von politischen Einflüssen sein, keine Unterbringung im Weißen Haus
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US-Präsident Bush will den Posten eines Geheimdienstkoordinator einrichten lassen. Er folgt damit einer entsprechenden Empfehlung der Untersuchungskommission zu den Anschlägen vom 11. September. Um den Posten möglichst frei von politischen Einflüssen zu halten, soll der Posten jedoch nicht im Weißen Haus angesiedelt werden.
Bush will sich außerdem für die Einrichtung eines nationalen Anti- Terror-Zentrums stark machen. Der Direktor des US-Geheimdienstes CIA beaufsichtigt derzeit neben seiner eigenen 15 weitere Behörden, von denen etliche im Verteidigungsministerium angesiedelt sind. Er hat aber beispielsweise keine finanziellen Vollmachten.
US-Heimatschutzminister Ridge hat unterdessen seine Landesleute aufgefordert, trotz der erhöhten Sicherheitswarnstufe Ruhe zu bewahren. Am Sonntag hatte Ridge mitgeteilt, es lägen neue, konkrete Informationen über mögliche Anschläge auf Finanz-Einrichtungen in New York, Washington und New Jersey vor und die zweithöchste Sicherheitsstufe "Orange" verhängt.
Senator John F. Kerry, Bush' Kontrahent im Kampf um das Präsidentenamt, will die jüngsten Warnungen "unbedingt ernst nehmen". Er habe Vertrauen in die Glaubwürdigkeit der US-Sicherheitsbehörden. (apa)
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