Sonntag, 8. August 2004

Horror-Bilanz auf Österreichs Straßen: 21 Verkehrstote in der letzten Woche!

  • Niederösterreich mit 11 Opfern trauriger Spitzenreiter
  • Haupt-Unfallursache wieder überhöhte Geschwindigkeit

Die vergangene Woche forderte hohen Blutzoll auf Österreichs Straßen. 21 Menschen starben im Straßenverkehr, das waren um fünf mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Allein zehn davon verunglückten am "blutigen Samstag", an dem es allein in Niederösterreich vier Opfer - in den Bezirken Amstetten, St. Pölten, Gmünd und Wr. Neustadt - zu beklagen gab. Niederösterreich war mit insgesamt elf Verkehrstoten trauriger und deutlicher "Spitzenreiter" der Bilanz dieser 32. Woche.

Insgesamt ist die Zahl der Verkehrstoten aber rückläufig: Nach Angaben des Innenministeriums starben von 1. Jänner bis 8. August dieses Jahres 466 Menschen im Straßenverkehr, im selben Zeitraum 2003 waren es 557.

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 15 Pkw-Insassen - davon elf Lenker - drei Motorrad- und ein Traktor-Lenker sowie zwei Fußgänger ihr Leben. Vermutliche Hauptunfallursachen waren laut Innenministerium nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit (sieben Mal), und Vorrangverletzung (drei Mal). Alkohol- oder Drogenbeeinträchtigung war bei fünf Unfällen die Mitursache, zwei der tödlich verletzten Fahrzeuginsassen waren nicht angeschnallt. (apa)


8.8.2004 13:28