Sonntag, 8. August 2004

Nach Selbstmordversuch: Brandopfer starb in Krankenhaus in Oberösterreich

  • Ärzte: "97 Prozent der Haut waren verbrannt"

Der 36-jährige Mann, der sich am Freitag in seinem Haus im Bezirk Wels-Land in Oberösterreich angezündet hat, ist Sonntag um 6.00 Uhr im Unfallkrankenhaus Linz verstorben. Nicht wie zuerst angenommen 80 sondern ganze 97 Prozent seiner Haut waren bei dem Selbstmordversuch verbrannt.

Der Familienvater habe "keine Chance" gehabt, sagte ein behandelnder Arzt Sonntag früh auf Anfrage der APA.

Der dreifache Vater hatte sich am Freitag in seinem Wohnhaus mit Benzin übergossen und angezündet. Gefunden wurde er von seiner Frau und zwei seiner Söhne beim verzweifelten Versuch sich unter der Dusche zu löschen. Offenbar hatte der Mann einen "depressiven Schub" gehabt. Laut Auskunft seiner Frau war der 36-Jährige zuvor wegen Depressionen behandelt worden. Er hinterlässt seine Frau und drei Kinder. Das Jüngste ist erst acht Monate alt. (apa)

8.8.2004 09:47