Niederösterreich: Vier Tote bei mehreren schweren Verkehrsunfällen
- In Gmünd rast eine Frau mit einem Kombi gegen Baum
- Deutscher auf der A1 lebensgefährlich verletzt
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Schwarze Serie auf Niederösterreichs Straßen. Insgesamt vier Tote sind nach Verkehrsunfällen schon zu beklagen. Einem Deutschen musste zudem nach einem Crash ein Arm amputiert werden.
Zwei Menschenleben forderte ein schwerer Verkehrsunfall am Samstagvormittag im Bezirk Gmünd: Eine 21-jährige Krankenschwester kam laut NÖ Sicherheitsdirektion mit ihrem Kombi aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und krachte in einen Baum am Straßenrand. Der Wagen fing Feuer - für die Frau und ihren 18-jährigen Beifahrer kam jede Hilfe zu spät.
Im Bezirk Amstetten krachte ein 21-Jähriger nach einer privaten Feier in vermutlich alkoholisiertem Zustand mit seinem Pkw auf einer Landesstraße in einen Betonbrückenpfeiler. Während sein 24-jähriger Beifahrer unverletzt blieb, verstarb der Autolenker laut NÖ Sicherheitsdirektion noch an der Unfallstelle.
Der Unfall passierte gegen 7.00 Uhr auf der L 98a. Der 21-Jährige war von St. Georgen/Reith in Richtung Opponitz unterwegs. Bei Straßenkilometer 13,9 geriet der Wagen in einer leichten Linkskurve wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab, streifte einen Begrenzungspflock und stieß ungebremst gegen einen Betonbrückenpfeiler auf der gegenüberliegenden Straßenseite.
Pkw kracht gegen Kleinbus - 1 Toter
Ein Toter, eine Schwerverletzte und mehrere Leichtverletzte - das ist die Bilanz eines Unfalls auf der Wiener Neustädter Nordspange von Samstagvormittag. Laut ÖAMTC waren nahe der "No Name City" ein Pkw und ein steirischer Kleinbus (aus dem Bezirk Hartberg) aus vorerst unbekannter Ursache zusammen gestoßen.
Der Pkw-Lenker starb sofort. Seine auf dem Beifahrersitz mitgefahrene Ehefrau wurde mit schwersten Verletzungen vom Notarzthubschrauber "Christophorus 3" in das Wiener Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus geflogen. Die Insassen des Kleinbusses - mehrere ältere Personen - kamen dagegen mit leichten Blessuren und dem Schrecken davon, berichtete der Touring Club.
Deutscher auf der A1 lebensgefährlich verletzt
Lebensgefährliche Verletzungen erlitt ein deutscher Pkw-Lenker Samstagmittag, der nach Angaben des ÖAMTC auf der Westautobahn zwischen Ybbs und Pöchlarn aus bisher ungeklärter Ursache mit seinem Wagen in die rechte Leitschiene gekracht war. Der Autofahrer, der allein in seinem Wagen unterwegs gewesen war, trug ein Polytrauma und schwere Rippenverletzungen davon. Der Mann wurde vom Notarzthubschrauber "Christophorus 15" in das Linzer AKH geflogen, wo ihm ein Oberarm amputiert werden musste.
(apa/red)
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