Horror-Szenario in Oberösterreich: Familienvater als lebende Fackel
- Ermittelnde Beamte gehen von Selbstmordversuch aus
- 36-Jähriger leidet unter Depressionen -Zustand kritisch!
Ein 36-jähriger Mann wollte sich in seinem Haus im Bezirk Wels-Land in der Nacht auf Freitag offenbar das Leben nehmen: Der dreifache Vater übergoss sich mit Benzin und zündete sich an. Seine Frau und zwei der Söhne fanden ihn noch rechtzeitig. Laut Auskunft der Ehefrau sei der Mann, dessen Zustand die behandelnden Ärzte als kritisch bezeichneten, wegen Depressionen behandelt worden.
Gegen 1.00 Uhr hörte die Frau Schreie. Sie und die zwei Kinder fanden den Mann brennend unter der Dusche stehen. Er hatte sich im Keller des Hauses angezündet und offenbar auf diese Weise umbringen wollen. Der Ehefrau gelang es, die Flammen mit einem Feuerlöscher erfolgreich zu bekämpfen. Nachdem sie Feuerwehr und Rettung alarmiert hatte, verließ die Familie wegen des Brandes das Gebäude und wartete auf die Einsatzkräfte.
Es spreche alles für einen Selbstmordversuch, erklärte ein Gendarmeriebeamter im Gespräch mit der APA. Der Mann, der nicht wie ursprünglich angenommen 34 sondern 36 Jahre alt ist, wurde ins Linzer Unfallkrankenhaus eingeliefert. Die Kinder im Alter von sieben und 14 Jahren und ein erst wenige Monate altes Baby wurden bei Verwandten untergebracht.(apa/red)
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