Grausiger Leichenfund am Innufer in Tirol geklärt: Identität des Opfer ermittelt
- Abgetrennter linker Arm mit einem Schulterteil stammt von abgängiger 65-jähriger Ötztalerin
·Rätselraten um Leichenteile in Telfs
Tirol: Mann fand den linken Arm einer Frau am Innufer
Die Herkunft des Ende Juli am Innufer im Tiroler Oberland aufgetauchten Leichenteiles ist jetzt geklärt. Der abgetrennte linke Arm mit einem Teil der Schulter stammt nach Angaben der Sicherheitsdirektion für Tirol von einer 65-jährigen Frau aus dem Ötztal. Die Todesursache war zunächst unklar.
Die Frau aus dem Bezirk Imst war seit 2. Juli abgängig gewesen. Am Abend des 28. Juli machte ein Holzarbeiter auf einer Sandbank bei Telfs (Bezirk Innsbruck-Land) dann den grausigen Fund. Auf Grund einer DNA-Untersuchung konnten die sterblichen Überreste nun der vermissten Oberländerin zugeordnet werden. Bereits vier Tage nach dem Verschwinden der Frau war am Inn-Rechen in Kirchbichl ihr linkes Bein angespült worden.
Keine Anhaltspunkte für Selbstmord
Die Kriminalbeamten schließen derzeit nicht aus, dass die 65-Jährige bei einem Unfall getötet wurde. Sie könnte unter Umständen ins Wasser gestürzt sein. Für einen Selbstmord gebe es momentan keine Anhaltspunkte. Auch Fremdverschulden könne nach dem bisherigen Ermittlungsstand ausgeschlossen werden.
Bei der Sicherheitsdirektion hielt man es für möglich, dass auch die übrigen Leichenteile noch im Inn treiben bzw. demnächst ans Ufer gespült werden. Eine gezielte Suche nach den Überresten ist keine geplant.
(apa)
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