Erster Besuch von Fischer in Kärnten: Bundespräsident traf Landesregierung
- "Angenehmes Gesprächsklima" nach Ausstellungsrundgang
·BILDER: Fischer ist aus Indien zurück!
Einwöchiger Staatsbesuch
ging am Dienstag zu Ende
Heinz Fischer absolvierte am Montag seinen ersten Besuch als Bundespräsident in Kärnten. Er traf am Nachmittag im Museum Moderner Kunst Kärnten mit dem Kollegium der Kärntner Landesregierung zusammen, danach ging es weiter nach Villach.
Ein gut gelaunter Bundespräsident Fischer wurde von Landeshauptmann Jörg Haider (F) im Innenhof des Museums herzlich begrüßt und erhielt einen Katalog zur derzeit laufenden Ausstellung "Eremiten - Kosmopoliten" als Gastgeschenk überreicht. Die Blasmusik spielte "O du mein Österreich", bevor Ausstellungskuratorin Agness Husslein durch die Ausstellungsräume führte. Fischer trug sich ins Ehren-Gästebuch des Landes ein, danach gab es eine Gesprächsrunde in der Burgkapelle.
Fischer bezeichnete die geführten Gespräche danach als "gut, fruchtbar und angenehm". Er wolle sämtliche Bundesländer der Republik besuchen, betonte der Präsident. Auch eine Besuchstour in den Nachbarländern ist in Planung, Anfang September wird Fischer nach Slowenien reisen. Fischer nahm auch zu den derzeit laufenden Verhandlungen über den Finanzausgleich Stellung. Er betonte, in dieser Frage müsse sensibel vorgegangen und eine vernünftige Aufteilung der Mittel gefunden werden.
Fischer fuhr anschließend nach Villach, um dort mit SPÖ-Bürgermeister Helmut Manzenreiter zusammenzutreffen. Den Schlusspunkt seines Kärnten-Besuches bildete ein Treffen mit Vertretern der Kärntner Slowenen. (apa/red)
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